Liebe Zuschauer, ein weiterer Teil von Markus zum Thema "Freiheit". Wenn Ihr Markus (Teammitglied) dazu kontaktieren möchtet, bitteschön:
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Freiheit der Sprache

Heute möchte ich mich einem sehr großem Thema widmen: Der Freiheit der Sprache. Da ich kein Sprachwissenschaftler bin, versuche ich mich diesem Thema vor Allem mit gesundem Menschenverstand zu nähern. Einer der größten Angriffe auf unsere Freiheit ist der auf die Sprache. Die Sprache ist aber gleichzeitig einer der mächtigsten Hebel, verlorene Freiheit wieder zurück zu erobern. Hier kann jeder nämlich selbst ohne größeren Aufwand aktiv werden.
Der 'politisch-korrekte und gendergerechte Neusprech' hat in erster Linie zwei Auswirkungen: Den Denkrahmen einengen und den gegenseitigen Austausch erschweren. Verbietet oder verpönt man einzelne Ausdrücke wird nicht nur das "Sagbare" eingeschränkt, sondern dadurch auch immer implizit die Gedanken. Dieser Eingriff in unsere Freiheit ist so viel größer als es die meisten sich vorstellen können, weil er so subtil ist. Eine sehr beliebte Technik ist dabei auch Wörter eine andere Bedeutung zu geben, die je nach Bedarf eher positiv oder negativ angehaucht ist. Nehmen wir beispielsweise das Wort "radikal". Gehe ich richtig in der Annahme, dass die meisten das Wort instinktiv in die Kategorie "böse" einsortieren? Eigentlich stammt radikal vom lateinischen radix ab, was so viel wie Wurzel bedeutet. Damit ist radikal an sich ein wertfreies Wort, welches sich auf die Ursache bezieht. Eine radikale Lösung ist demnach eine Lösung, die auf die Wurzel eines Problems zielt. Das ist doch eigentlich gar nicht so schlecht, oder? In der Regel sogar besser als das Symptom zu behandeln. Da viele Menschen, insbesondere Politiker heutzutage scheinbar nur in der Lage sind Symptome zu sehen, mag es durchaus gelegen sein, auf radikale Lösungen zu verzichten. Ich nehme mal an, dass der eine oder andere ahnt, dass er nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist. In der Regel wird das Wort "radikal" in einem völlig anderen Kontext und mit einer anderen Bedeutung gebraucht.
Damit sind wir an einem wichtigen Punkt angelangt, den es zu verstehen gilt. Es ist blanker Unsinn gewisse Worte zu verbieten. Denn Kommunikation besitzt mehr Dimensionen als nur die des Begriffes. Kontext, Tonfall und sogar Sozialisierung spielen eine große Rolle in der Kommunikation. So können beispielsweise sehr viele Begriffe als Schimpfwörter verwendet werden, wenn sie in entsprechendem Tonfall von sich gegeben werden. Auf der anderen Seite kann ein kleines, vermeintliches beleidigendes Wort unter Freunden durchaus anerkennende Bedeutung haben. Bei Sprache gilt ganz klar: "Ich bin für das verantwortlich, was ich sage, nicht für das, was du verstehst." Es ist auch schlicht und ergreifend nicht möglich, dass jeder einzelne der knapp acht Milliarden Menschen auf unserem Planeten bei jedem Ausspruch immer dasselbe versteht.
Ein weiteres Problem der politisch korrekten Sprache ist, dass man sich mehr darauf konzentrieren muss, wie man etwas sagt und nicht was. Dadurch wird jede Diskussion bedeutend schwerer und oft ergebnislos, da die Argumentation leicht von der inhaltlichen auf eine formale Ebene abdriften kann. Warum gibt es denn kaum noch authentische Menschen in der Öffentlichkeit? Weil sie jedes einzelne Wort, das sie sagen, abwägen müssen. Denn es wird immer jemanden da draußen geben, der versucht ihnen einen Strick aus dem Gesagten zu drehen. Seht euch sich einfach mal wieder die klassischen Interviews mit einem Sportler an. Ich wette, darauf habt ihr nicht die geringste Lust. Das ist nämlich einfach nur langweilig. Hier wird ein so enger Korridor vorgegeben, der dem ganzen Leben den Spaß nimmt.

2 comments

Dem stimme ich voll und ganz zu! Wer die Deutungshoheit über die Sprache erlangt, der hat auch die Macht.
Daher tobt auch der Kampf um die Macht besonders auf diesem Feld.
Im Übrigen zeigt ja auch schon die Tatsache, dass die Bezeichnung Altparteien von den Systemlingen als Diffamierung gedeutet wird, ganz deutlich den Kampf um Worte und Deutung der Sprache. Dabei empfinde ich überhaupt nichts daran abwertend oder gar diffamierend. Für mich ist das einfach nur eine Erleichterung und Vereinfachung, um nicht immer diese Parteien alle aufzählen zu müssen.

In diesem Sinne geht es der SED um die Macht und nur um die Macht. Und genau darum geht es dem roten Bodo, dass er mit Hilfe der Altparteien auf den Sessel gehievt wird. Damit würde er einen Zustand schaffen, an den die SED diese Parteien jederzeit „erinnern“ könnte, im Volksmund sagt man dazu festnageln. Die Parteien könnten dann faktisch bei zukünftigen Wahlen auf Länder-und auch Bundesebene eine Tolerierung oder Unterstützung der SED gar nicht mehr ablehnen, ohne dass über ihnen die drohende Nazikeule schwebt. Somit wäre der SED ein entscheidender Schritt zur Machtübernahme und so zur Umsetzung ihrer Programmatik in Deutschland gelungen.
Alle diese Verblendeten, die jetzt gerade blindlings und ohne drüber nachzudenken, den als Demokraten getarnten Roten hinterherlaufen und an deren Leimrute anbeißen, sie werden ein bitteres Erwachen erleben, wenn diese Scharlatane die Macht in D übernommen haben! Dann streifen die ihr Tarnmäntelchen ab und setzen ihre Programmatik Stück für Stück um. Am Ende haben dann wieder alle gleich viel von Nichts bzw. von einem runtergewirtschafteten und brachliegenden Land.....Hallelujah.