Corona macht Superreiche noch reicher

Weltweit machen sich die Menschen wegen Corona Sorgen um ihre Jobs und die Ersparnisse. Gleichzeitig werden die Superreichen während der Virus-Krise noch reicher.

Allein in den USA stieg das Vermögen der 643 reichsten Menschen laut einer Studie des amerikanischen Insitute for Policy Studies um insgesamt 845 Milliarden US-Dollar (circa 714 Milliarden Euro).

▶️ Jeff Bezos: Der Amazon-Gründer ist der reichste Mensch der Welt, seine Firma profitierte vom zunehmenden Versandhandel. Folge: Die Aktie stieg seit Februar um über 60 Prozent. Für Bezos‘ eigene Tasche bedeutet das seit März ein Plus von 65 Milliarden Dollar (54,8 Milliarden Euro).

▶️ Elon Musk: Sein Vermögen wuchs zwischenzeitlich um 70 Milliarden Dollar (59,1 Milliarden Euro), er kommt aktuell auf 93 Milliarden Dollar (78,5 Milliarden Euro).

▶️ Bill Gates kommt auf ein Vermögen von 115 Milliarden Dollar (97 Milliarden Euro) – vor der Krise waren‘s „nur“ 98 Milliarden (82,6 Milliarden Euro).

archive.is/VExjN

12 comments

Auch andere Netzläden ("Onlineshops") verzeichneten einen Umsatzanstieg, weil die Leute mehr online kauften, da sie ja gar nicht oder nur unter Umständen in Geschäften einkaufen konnten. Die C-Krise hat diese Entwicklung lediglich verstärkt, die war nämlich vorher schon da. Nicht zuletzt weil Innenstädte aussterben, da niemand mehr zwischen Gespenstern in ihrem Umhang und fremdsprachigen Geschwätz unter erhöhter Messerstechgefahr einkaufen möchte. Muss man Amazon dafür krisieren, dass es mit seiner Dienstleistung Gewinn erwirtschaftet oder sollte man anderen Netzläden eine ebenso gute Dienstleistung abverlangen oder selbst aktiv trotzdem bei den anderen trotz schlechterer Dienstleistung bestellen, nur damit Bezos nicht noch reicher wird? Oder sollte man die Innenstädte wieder einkaufswürdig machen? Aber auch dann wird es weiterhin Leute geben, die online einkaufen und die werden das auch weiterhin bei den besten tun.

Musk hätte auch ohne C-Krise seinen Gewinn vergrößert. Ich behaupte die C-Krise hatte darauf gar keinen Effekt.

Bei Bill Gates ist Pharma ja mittlerweile das Hauptgeschäft. Logisch, dass gerade der in der C-Krise profitiert, nicht trotz, sondern wegen.
Was nützen Billy Boy Gates seine Milliarden an Luftgeld, wenn er bald für Vogelfrei erklärt wird?
Die entscheidende Frage ist, und ich denke, die muss jeder an irgendeinem Punkt für sich beantworten. Bin ich zufrieden? Ich wage zu behaupten, ohne es natürlich wissen zu können, dass jeder Einzelne von diesen Typen nicht glücklich ist, sogar verzweifelt unglücklich und voller Angst. Gibt ja dieses geflügelte Wort. Sie sind so arm, alles was sie haben ist Geld.
Das wird denen gar nicht auffallen. Paar Milliarden mehr. Weniger, DAS würden sie bemerken. Mehr.... das wird registriert. Oder irgendwelche Vermögensberater von Black Rock sagen es ihnen.
Das sind Automatismen. Die sind auch emotional so entkoppelt von den Leben normaler Menschen. Die dürften einsam sein. Wird Jeff Bezos einen Gewinn von x Milliarden mit der Pleite von unzähligen Ladengeschäften verbinden? Mit vernichteten Existenzen? Mit Selbstmorden? Sicher nicht.
Nicht weil er zwangsläufig ein schlechter Mensch wäre. Er ist schlicht zu weit entfernt von echtem Leben.
Holger
Das steht außer Frage... war aber nicht das, was ich meinte... sind die zufrieden?
@Holger schrieb: "sind die zufrieden?"
Wahrscheinlich nicht, sonst würden sie nicht immer mehr wollen. Jedenfalls sind sie Macher und nicht Sklaven.
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