Selbstausbeutung in der "Selbstständigkeit" oder Ausbeutung durch einen "Weisungsgeber", der einen persönlichen Exzeptionalismus für sich in Anspruch nimmt? Naja, egal was, ...
Soso, sämtliche Unternehmen verlassen Deutschland oder gehen pleite, weil Arbeitszeitverkürzung gefordert wird? Ernsthaft??? https://www.dgb.de/++co++365a306a-a7a6-11e9-96a8-52540088cada Ja ja, so leicht ist es für das Kapital ein Feindbild zu setzen und die blutigen, nicht selten tödlichen Kämpfe der Arbeiterbewegung der letzten 100, 200 Jahre, die das Massenelend weitestgehend beendet hatten, zu diskreditieren.
Nein, natürlich nicht alle. Den größten Teil schafft unsere Regierung, davon hauptsächlich den Mittelstand. 😂 Die großen Konzerne sind davon selbstverständlich nicht betroffen. Die beuten billige Arbeitskräfte bis hin zu Kinder im Ausland aus. Gleichzeitig berauben sie die Menschen ihrer Lebensgrundlagen (zB Nestle für Flaschenwasser, Softdrinks etc.)! Und die Gewerkschaftsbonzen sind genau die Richtigen, um gegen das Kapital vorzugehen? Guter Witz. Danke. 😂
Das ist die nächste Krankheit: es geht den meisten nicht darum, WAS gesagt wird, sondern WER es sagt. Oder wie ist Deine Anspielung auf die Gewerkschaften zu verstehen? Nach meinen Kenntnissen sind die letzten blutigen, teils tödlichen Arbeiterkämpfe, von denen ich spreche, schon ein "Weilchen" her. Dass die heutigen Gewerkschaftsvertreter wohl eher dem Kapital dienlich sind, haben sie spätestens mit der Mitwirkung zu den unsäglichen Hartz-Gesetzen, wo von vornherein klar war, damit den Niedriglohnsektor auf weite Teile der Gesellschaft aufzuweiten/ausweiten zu wollen, mehr als verdeutlicht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es die einstige Arbeiterbewegung war, die die (jetzt - ganz im Sinne des Kapitals - leichtfertig der Diskreditierung unterworfenen Arbeitnehmerrechte, inkl. Arbeitszeitverkürzungen) soziale und ökonomische starke Verbesserung für alle abhängig Beschäftigten erkämpft hat. Es wurde uns nicht geschenkt! Im Übrigen stimme ich Dir zu, mit Ausnahme der Aussage, dass Konzerne nicht betroffen seien. Sind die doch die Profiteure. Die weitere Monopolisierung lässt nicht nur ihre monetären Gewinne explodieren, sondern vor allem auch ihre Macht ... bis hin auf jedes einzelne Individuum.
Wenn du dich zu der AfD hingezogen fühlst, dann wollen dich Arbeitgeber und die Kirchen ausschließen. Keinem AG oder Kirche geht es was an, welche politische Interessen ich habe. Die sollten mal das GG lesen. Wer sich davon beindrucken lässt der hat sich bereits aufgegeben. Kein AN oder Gläubiger muss dem AG oder der Kirche mitteilen welcher Partei er nahe steht. An der Wahlurne stehst du alleine und keiner darf dir dabei über die Schulter schauen.
Jo, mit Demokratie können auch die nichts anfangen. Damit, dass die Wahlen (noch) geheim stattfinden kann man zwar noch die Partei wählen, die man will. Mit diesen Herrschaftsgebaren verhindern diese Antidemokraten aber vor allem mit Nachbarn, Kollegen, Freunden oder Familie über politische Themen zu diskutieren (Denunziantentum wird ja auch kräftig gefördert und beworben), sondern auch die "falschen" finanziell zu unterstützen oder gar dort mitzuarbeiten.
Oliver
"Jeden Tag auf der Straße"....schon die erste Lüge. Die Jusos und die Grüne Jugend, kann beides weg.
Die Rolle und die Errungenschaften der Gewerkschaften in der Vergangenheit sowie die Opfer der damaligen Arbeitskämpfe werden hier gar nicht bestritten. Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Mittelständische Arbeitgeber, die sich noch verantwortlich für ihre Mitarbeiter fühlen, gibt es immer weniger. Viele werden durch verschiedene Methoden (zB durch hohe Energiepreise) von außen ruiniert. Die Unternehmen werden von Kapitalsammelbecken wie zB Blackrock aufgekauft, mit hoch bezahlten Managern bestückt, die das letzte aus den Unternehmen herauspressen und die Überbleibsel verschleudern. Die gewinnträchtigen Teile werden ins Billiglohn-Ausland verfrachtet, da können die Jusos noch so viel Arbeitszeitverkürzungen fordern. An der Abwanderung von Unternehmern können die Gewerkschaften herzlich wenig ändern. Also, worüber diskutieren wir hier eigentlich? Die Regierungen sind korrupt und die Gewerkschaften nicht minder. Es geht doch nur noch darum, dass einige wenige die höchsten Profite einstreichen und es geht um Wohlstandsvernichtung bei der Bevölkerung. Die großen Konzerne sind maßgeblich daran beteiligt. Sie haben die Macht und das Geld ihre Produktion in Billiglohnländer zu verlegen, Arbeitsabläufe zu automatisieren, Regierungen zu korrumpieren und Völker auszupressen. Was machen die großen Gewerkschaften dagegen? Die sind doch ebenfalls korrumpiert. Können die Gewerkschaften etwa verhindern, dass die Unternehmen sich mehr und mehr in GmbH & Co. KGs stückeln, um so Arbeitnehmerschutzregulierungen zu umgehen? Gute Beispiele dafür finden sich in der Schifffahrt. Die Gewerkschaften veranstalten zB Arbeitskämpfe in den Häfen. Was machen die großen Reedereien? Sie meiden einfach unattraktive Häfen, finden andere Auswege. Die Folge ist zudem, dass immer mehr Terminals voll automatisiert werden, und sich allein dadurch die Arbeitnehmeranzahl reduziert. Welche Schiffe fahren heute noch unter deutscher Flagge? Was können Gewerkschaften zB dagegen und gegen die fortschreitende Globalisierung ausrichten?
Die heutigen Gewerkschaften sind in der Breite (Ausnahmen will ich gar nicht ausschließen) keine Arbeitnehmervertreter ... die Politik, insbesondere die SPD schon gar nicht! Vor 20 Jahren wären diese Forderungen "Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn-" UND vollem Personalausgleich DIE Lösung gewesen, statt einen immer weiter wachsenden Teil der Arbeiterschaft in den Niedriglohn zu prügeln (Hartz-Gesetze). Wie gesagt: die Gewerkschaften waren bei der Schaffung dieser "Sklavengesetzen" eingebunden!! Mit einer Einführung einer stufenweisen Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- UND Personalausgleich hätte die Arbeitslosigkeit gesenkt - damit die Macht der Arbeiterschaft gefestigt werden können. Das hätte eine moderate Konsumnachfrage (und damit die Arbeitskräftenachfrage) vieler Menschen gesteigert. 2005 hat die Produktivität (also die Lohnstückkosten) das auch ohne weiteres hergegeben. Politik und Gewerkschaften haben aber genau das Gegenteil gemacht. Sie haben (mit den Hartz-Gesetzen und paradoxerweise auch unter dem Jubel der breiten Arbeiterschaft! Lag das vielleicht schon damals an der massiven Propaganda des "faulen Arbeitslosen" durch die Medien - wie auch hier in dem einen oder anderen Beitrag zu lesen ist?) dafür gesorgt, die Lohnkosten immer weiter zu senken (im weiteren durch "Schmutzkonkurrenz", also zwangsrekrutierte Arbeiter, für die der Steuerzahler die Lohnkosten trägt = Hartz-Gesetze), immer mehr Menschen in staatliche Abhängigkeit und Repression zu drücken. Jetzt, im Jahr 2024 wären Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich wohl eher der Todesstoß für einen Großteil der Mittelständischen Unternehmen! Also so eine Art Sterbehilfe. Wären die Gewerkschaften nicht die Gewerkschaften, die sie sind, würden sie die Massen für zielführende Projekte mobilisieren, z. B. für eine Entmachtung des global agierenden Megakapitals und ihre Konzerne. Dann würde es wohl aber auch wieder blutig (erinnert sei z. B. an Thatcher).
Jepp. Ich erinnere mich an die Zeit unter Marionetten-Kanzler Schröder mit seiner Agenda 2010… und waren es nicht Sozialdemokraten (wen wundert‘s), die den Weg in Richtung Agenda 2030 ebneten? Das ganze System ist kaputt korrumpiert. Es soll durch eine neue Weltordnung nach Chinesischem Vorbild ersetzt werden. Die Völker sind gespalten und damit beschäftigt sich gegenseitig zu zerfleischen, während die Machteliten Veränderungen durch die Hintertür einführen. Die meisten Menschen wollen nichts darüber wissen. Zusammenhalt existiert nicht (mehr) und somit gibt’s nichts mehr, dem was kommen soll erfolgreich entgegenzuwirken.
Naja, dass die propagierten Feindbilder ("faule Arbeitslose", "faule Griechen", "Covidioten", "Impfgegner", "Ungeimpfte", "Putinversteher", "Rechte" usw. usf.) beliebig sind, werden mit Sicherheit immer mehr Menschen zu spüren bekommen. Hoffen wir mal, dass diese desillusionisierten Massen es dann auch schaffen, das Verbindende in den Vordergrund zu stellen und gemeinsam für die individuelle Freiheit und Frieden einzustehen, statt sich durch das Trennende davon abhalten zu lassen.
Hoffen wir mal, dass es noch nicht zu spät für ein Aufwachen der Massen ist. Momentan habe ich eher den Eindruck, dass die Mehrheit lieber weiter in ihren Illusionen von Sicherheit und Freiheit verharren will. Das momentane Aufwachtempo ist zu zäh und die Bereitschaft die Realität zu erkennen ist zu gering. Es lebt sich für viele noch sehr gut unter den derzeitigen Voraussetzungen. Warum sollte man sich im besten Deutschland aller Zeiten mit unbequemen Themen beschäftigen, wenn nur die anderen (so weit entfernt) betroffen sind? Solange die Menschen auf eine Veränderung durch Wahlen hoffen verschaffen sie dem korrupten System nur mehr Zeit, um die Agenda voranzutreiben. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber sie stirbt irgendwann doch.
Naja, egal was, ...
https://www.dgb.de/++co++365a306a-a7a6-11e9-96a8-52540088cada
Ja ja, so leicht ist es für das Kapital ein Feindbild zu setzen und die blutigen, nicht selten tödlichen Kämpfe der Arbeiterbewegung der letzten 100, 200 Jahre, die das Massenelend weitestgehend beendet hatten, zu diskreditieren.
Und die Gewerkschaftsbonzen sind genau die Richtigen, um gegen das Kapital vorzugehen? Guter Witz. Danke. 😂
Im Übrigen stimme ich Dir zu, mit Ausnahme der Aussage, dass Konzerne nicht betroffen seien. Sind die doch die Profiteure. Die weitere Monopolisierung lässt nicht nur ihre monetären Gewinne explodieren, sondern vor allem auch ihre Macht ... bis hin auf jedes einzelne Individuum.
Keinem AG oder Kirche geht es was an, welche politische Interessen ich habe. Die sollten mal das GG lesen. Wer sich davon beindrucken lässt der hat sich bereits aufgegeben. Kein AN oder Gläubiger muss dem AG oder der Kirche mitteilen welcher Partei er nahe steht. An der Wahlurne stehst du alleine und keiner darf dir dabei über die Schulter schauen.
Die Jusos und die Grüne Jugend, kann beides weg.
Können die Gewerkschaften etwa verhindern, dass die Unternehmen sich mehr und mehr in GmbH & Co. KGs stückeln, um so Arbeitnehmerschutzregulierungen zu umgehen? Gute Beispiele dafür finden sich in der Schifffahrt.
Die Gewerkschaften veranstalten zB Arbeitskämpfe in den Häfen. Was machen die großen Reedereien? Sie meiden einfach unattraktive Häfen, finden andere Auswege. Die Folge ist zudem, dass immer mehr Terminals voll automatisiert werden, und sich allein dadurch die Arbeitnehmeranzahl reduziert. Welche Schiffe fahren heute noch unter deutscher Flagge? Was können Gewerkschaften zB dagegen und gegen die fortschreitende Globalisierung ausrichten?
Politik und Gewerkschaften haben aber genau das Gegenteil gemacht. Sie haben (mit den Hartz-Gesetzen und paradoxerweise auch unter dem Jubel der breiten Arbeiterschaft! Lag das vielleicht schon damals an der massiven Propaganda des "faulen Arbeitslosen" durch die Medien - wie auch hier in dem einen oder anderen Beitrag zu lesen ist?) dafür gesorgt, die Lohnkosten immer weiter zu senken (im weiteren durch "Schmutzkonkurrenz", also zwangsrekrutierte Arbeiter, für die der Steuerzahler die Lohnkosten trägt = Hartz-Gesetze), immer mehr Menschen in staatliche Abhängigkeit und Repression zu drücken.
Jetzt, im Jahr 2024 wären Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich wohl eher der Todesstoß für einen Großteil der Mittelständischen Unternehmen! Also so eine Art Sterbehilfe.
Wären die Gewerkschaften nicht die Gewerkschaften, die sie sind, würden sie die Massen für zielführende Projekte mobilisieren, z. B. für eine Entmachtung des global agierenden Megakapitals und ihre Konzerne. Dann würde es wohl aber auch wieder blutig (erinnert sei z. B. an Thatcher).