Die Nacht als Dresden zur Hölle auf Erden wurde

Wenn Ihr nachher ins Bett geht, könnt Ihr Euch ziemlich sicher sein, einen geruhsamen Schlaf zu haben und am nächsten Morgen gesund und munter aufzuwachen. Dieses Glück hatten die Menschen in Dresden heute vor genau 77 Jahren nicht.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 warfen 773 britische Bomber in zwei Angriffswellen erst einmal einen Haufen Sprengbomben ab. Der perfide Grund: Dadurch wurden Dächer und Fenster der Wohnhäuser zerstört, sodass die anschließend abgeworfenen etwa 650 000 Brandbomben ihre Wirkung voll entfalten konnten. Am nächsten Tag folgte zu allem Überfluss auch noch eine Flächenbombardierung durch 311 amerikanische Bomber.

Mindestens 80 000 Wohnungen wurden zerstört, mindestens 25 000 Menschen verbrannten elendig.

Mein Vater ging zwei Jahre zuvor durch eine ähnliche Hölle. Bei der sogenannten „Operation Gomorrha“ auf Hamburg im Juli 43 wurden er, seine Frau und seine drei Kinder „ausgebombt“, wie er es mir gegenüber stets lapidar ausdrückte. Aber manchmal ging er dann doch etwas tiefer, erzählte mir, wie es klingt, wenn Menschen um ihr Leben schreien, wie es riecht, wenn Menschen verbrennen und ganz grundsätzlich: Wie es sich anfühlt, wenn deine geliebte Heimatstadt in Schutt und Asche aufgeht.

Kurz: Wer nicht dabei war, weiß überhaupt nicht, worüber wir hier reden!

Schließen möchte ich mir der allseits beliebten Quiz-Frage, ob die Luftangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung ein – bis heute ungesühntes – Kriegsverbrechen war oder halt nicht. Die Antwort ist einfach und lautet: Ja, Mann!

Ein paar Gründe? Gern.

1. Angriffe gegen Zivilbevölkerungen verstoßen grundsätzlich gegen das Kriegsvölkerrrecht.

2. Dresden war wehrlos. Eine ungeschützte Stadt, die über keinerlei Luftabwehr mehr
verfügte.

3. Der Angriff war militärisch nutzlos, Deutschland war längst geschlagen. Was die Alliierten auch ganz genau wussten.


Aber hey! Wer bin ich schon? Ich bin doch nur ein „Rechtspopulist“ – also zumindest laut Wikipedia –, kein Historiker. Deshalb lasst uns doch mal einen Fachmann zu Wort kommen lassen. Nicht irgendeinen, den renommierten Soziologen, Holocaust- und Gewaltforscher Wolfgang Sofsky, der dem renommierten Magazin GEO (gehört zum STERN) ein Interview gab.

GEO: Herr Professor Sofsky, Sie sind einer der wenigen Wissenschaftler, die ganz dezidiert behaupten, der Bombenkrieg der Westalliierten habe „massiv gegen das Kriegsvölkerrrecht verstoßen“, sei also ein „Verbrechen“ gewesen. Sind Ihre Kollegen anderer Meinung, oder scheuen sie sich nur, solche Begriffe in den Mund zu nehmen?

Wolfgang Sofsky: Es gibt tatsächlich einen sprachlichen Vorbehalt gegen diese Begriffe, aber natürlich abgeleitet aus einem inhaltlichen.

GEO: Worin bestehen diese Vorbehalte?

Sofsky: Es mag eine Rolle spielen, zumindest bei den älteren Kollegen, dass es in den 1960er, 1970er Jahren problematisch war, erst einmal das Thema der deutschen Schuld und der Naziverbrechen durchzusetzen. Dabei auch über deutsche Opfer zu sprechen, war von der Angst besetzt, Beifall von der falschen Seite zu erhalten und rechte Ressentiments zu bedienen. Aber es ist, finde ich, moralisch völlig unhaltbar, die Dinge nicht beim Namen zu nennen, und zwar unabhängig davon, wem dies nützt – und auch unabhängig davon, wer es sagt. Entweder etwas stimmt oder es stimmt nicht.

„Moralisch völlig unhaltbar“, sagt der gute Mann. Danke dafür!

20 comments

Oliver auch du erzählst von 25000 Toten. Und mit Verlaub das ist die englisch amerikanische Geschichtsklitterung Verfälschung zum eigenen Vorteil. Jedes Jahr werden es weniger Opfer. Manche nahmhafte Historiker gingen früher von einer Zahl von 400000 bis 500000 und daß glaube ich ist nicht übertrieben. Im Feuersturm blieb nichts mehr von ihnen übrig. Auch viele Flüchtlinge aus den ostgebieten waren dort
Selbstverständlich war das ein Kriegsverbrechen!
Wer das nicht als Kriegsverbrechen ansieht, ist ein mieser und übler vollidiot .
Höllensturm ist eine Doku über den Holocaust an der deutschen Zivilbevölkerung https://t.me/die_wahrheiten/2633
In Deutschland werden solche Verbrechen gerne verschwiegen um das dumme Volk in den weiteren Generationen immer noch als die "Täter" zu Stigmatisieren. Es findet natürlich auch keine geschichtliche Aufklärung für die Jugend statt, diejenigen die das Glück haben noch etwas von den "alten" zu erfahren werden ohnehin als Nazis abgestempelt - das System gibt vor. Armes Deutschland 😪
Meine Mutter ist Dresdnerin, fast 93 Jahre jung,viel zu hören bekommen.... Es waren nichr 25k Opfer, es müssen mehrere Hunderttausende gewesen sein!
Oliver, Du bist Jude, ja?

25.000 ist deutlich untertrieben!!!

Aber ich verstehe Deine Motivation.
Dresden war zu dieser Zeit voller Flüchtlinge und das war bekannt... Für meine Großmutter und ihre 4 Kinder war es reines Glück, dass sie (aus Schlesien geflohen) 22 Kilometer hinter Dresden ankamen. Meine damals 12-jährige Mutter erzählte, dass sie kurz vor dem Bombenangriff sah, wie sich die Flüchtlinge bei ihrer Durchfahrt im Dresdner Hauptbahnhof geradezu "stapelten".
Ich glaube, es gibt solange Diskussionen über die Zahl der Todesopfer in Dresden, solange nicht anerkannt wird, was die Bombardierung war – ein Kriegsverbrechen.
Es war schon ein Kriegsverbrechen, dass ausgehungerte Flüchtlinge (Frauen, Kinder und noch ein paar alten Menschen) nach Berichten meiner Großmutter und Mutter auf ihrer Flucht immer wieder gezielt von Tieffliegern beschossen wurden.
Ich kam Jahrzehnte später in Dresden zur Welt und das Thema der unrealistisch niedrigen Zahl der Bombenopfer kenne ich seit meiner Kindheit und hoffe, dass auch diese Lüge endlich von der Wahrheit abgelöst wird.
Ich mache dies als Werbung, um Doktor @lewiswilly dafür zu danken, dass er meiner Familie, meinen Freunden und mir geholfen hat, diesen tödlichen Impfstoff zu vermeiden um diesen Tod zu vermeiden @lewiswilly 🙏
Kanal: https://t.me/+rKRktuMY7ScxNGU0
Schaut Euch diesen Typen an.
Man möchte ihn mal sehr kräftig schütteln 🤮
Andreas
In Gedenken an Dresden

Jedes Jahr wird in der Tagesschau wieder an den Jahrestag der Bombardierung Dresdens erinnert. Eines der brutalsten Massaker der Menschheitsgeschichte zwischen dem 13. und 15. Februar 1945, als durch angloamerikanische Luftangriffe nach Schätzungen bis zu 500.000 deutsche Zivilisten und Flüchtlinge ums Leben kamen. Eine deutsche Historikerkommission kam im Jahr 2010 zu dem Ergebnis, dass bei der Zerstörung Dresdens von 25.000 Toten auszugehen sei. Das ist unverständlich und wirft weitere Fragen auf.

In den meisten Buchläden Deutschlands kann man seit vielen Jahren die Dokumentation DRESDEN FEBRUAR 1945 von Franz Kurowski ISBN Nr. 3-85492-797-5 kaufen oder bestellen. Dieses Buch wird frei angeboten und Herr Kurowski ist weder Neonazi noch sind seine Werke in Deutschland angezweifelt oder gar verboten. Bekannt ist, dass deutsche, dem Zeitgeist angepasste Historiker sich seit vielen Jahren bemühen, die Zahl der deutschen Opfer von Dresden herunterzurechnen. Nunmehr ist nur noch von etwa 25.000 Toten der Bombenangriffe auf Dresden die Rede.

In der unverdächtigen und über jeden Zweifel erhabenen zusammenfassenden Darstellung des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes - auch keiner rechtsextremen Organisation - wird die Zahl der Toten von Dresden auf 275.000 (!) angegeben (siehe Report of the Joint Relief 1941 - 1946) Im Tagesbefehl Nr. 47 des Befehlshabers der Ordnungspolizei Dresden vom 22.3.1945 ist u.a. zu lesen: ... bis zum 20.3.1945 abends wurden 202.041 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen... Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl auf 250.000 ansteigen wird…

Wer lügt hier und wem kann man nun glauben? Wie können Historiker über 60 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen nun Dokumente und Opferzahlen, die von amtlichen Stellen zeitnah erstellt wurden, anzweifeln oder herunterrechnen? Irgendwie erinnert das alles an die seinerzeit mit großem Presserummel eröffnete Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“.

Nachdem viele der schockierenden Fotos ausgerechnet von ausländischen Historikern als Fälschung entlarvt wurden, musste schließlich auch die zweite, aktualisierte Ausstellung sang und klanglos eingestellt werden. Es entsteht der Eindruck, daß hier unterschieden wird zwischen Opfern erster und zweiter Klasse.

Die Bombardierung Dresdens ohne jede militärische Notwendigkeit ist einzustufen als Akt brutalen Mordes an der Zivilbevölkerung und auch als solches zu benennen.
Atius Perlenbach
Wer der Lüge von 25 tausend Todesopfern auf die Spur kommen will, sollte darauf schauen, wer ab ca. 1993/94 in der Dresdner (Historiker)Kommission das Ruder übernahm. Sie werden erstaunt sein. Erst Mitte der 1990iger Jahre wurden die Opferzahlen, die sich zwischen 250 bis hin zu 500 Tausend beziffert wurden, auf 20 bis 25 Tausend herunter gebrochen, mit der Begründung, es läge nur die sichere Erkenntnis zur Identität jener Menschen vor. Dabei wurden sämtliche Flüchtlinge aus Breslau und vielen anderen schlesischen Gebieten vollkommen unter den Tisch fallen gelassen. Zum Zeitpunkt der Bombardierung am 13., 14. und 15. Februar 1945 befanden sich nachweislich mehr als 600 Tausend Flüchtlinge in Dresden, in der Hoffnung, dass Dresden als Kulturstadt und als militärisch unwichtige Stadt von Kämpfen und Krieg verschont blieben. Diese Opferzahlen von 250 bis 270 tausend, einige Quellen berichteten auch von 325 Tausend, war in der Nachkriegsliteratur fest gehalten. Auch die sowjetische Besatzungstruppen anerkannten diese Opferzahlen. Wer lügt nun? Die Toten oder die nach der Wende eingesetzte (Historiker) Kommission?
Atius Perlenbach
Dem bombardierenden Feind interessierte nicht, dass Dresden: militärisch vollkommen unwichtig war, noch nicht einmal Luftabwehr hatte, dass Dresden eine Lazarettstadt war, sie mißachteten nach der Haager Landkriegsordnung und der genfer Konvention die Kennzeichnung der Häuser mit riesigen roten Kreuz Tüchern. Sie machten Jagd mit ihren Flugzeugen auf alles was sich bewegte, besonders am 14. und 15. Februar ( Tagesangriffe). Sie benutzten geächtete und verbotene Bomben, die sogenannten Phosphorbomben. Kurz: sie mißachteten sämtliche Vorkriegsvereinbarungen, bekämpften unbewaffnete Zivilisten, vorrangig Alte und Kinder. Sie verübten Kriegsverbrechen in einer Dimension, die ihres Gleichen sucht! Deswegen wird nach wie vor von ihren Verbrechen abgelenkt, in dem man uns Deutschen alle Unmenschlichkeit in die Schuhe schiebt. Dieser Lügenbande kann man nichts glauben, denn sie lügen nicht erst seit Corona!!!
Wie kommt wer dazu, Bomber Harris zu danken? Woher kommt so ein Hass? Wie ist es möglich, einen solchen Hass ohne Gegenrede in die Welt posaunen zu dürfen. So könnte man noch eine Weile weiter fragen. Es soll wohl so sein, ist der nicht gerade fern liegende Schluss. Nachtreten gehört zum Repertoir des Peinigers, das Opfer zu verhöhnen und ihm die Schuld an seiner Qual zuzuscheiben ebenso. Wer jetzt aber meint, die seien eben die Bösen gewesen und hätten es nicht anders verdient, der hat Karl Marx nicht richtig gelesen. Kriege werden nach ihm nicht von Proleten angezettelt, sondern Kapitalisten, solchen also, die ihr Geld "arbeiten" lassen und jenseits von Moral es zu mehren gedenken. Eine Untat ist eine Untat ist eine Untat, wer's nicht glaubt sollte mal Nachhilfe in Menschlichkeit nehmen.
Dado More
Die Engländer haben einen Völkermord ausgeübt, wie als sie die Kroaten an die Partisanen ausliefern ließ in bleiburg. 200tsd getötet wehrlose und Zivilisten darunter!
Wieso wird von 25.000 Toten gesprochen? Es waren mind.250.000 wahrscheinlich eher 500.000 weil Dresden voller Flüchtlinge aus Ostdeutschland war. Bitte korrigiert das! Danke im Namen der Opfer.
Roger
Die jüngsten Opfer in dieser Nacht waren gerade mal ein paar Stunden alt und hatten das ganze Leben noch vor sich.🥺
Den Dresdnern ging nicht anders, als den Menschen in Warschau. Die ganze Stadt wurde in Schutt und Asche gelegt. Und das Leid dauerte viele Jahre... seit 1939.
Das dritte Reich hat auch bombardiert London auch Zivilisten Menschen und zwar haben die als erster Bombardiert V1 V2 USW USW natürlich ist so etwas grundsätzlich Grotesk Unmenschlich egal welche Seite das sollten wir daraus lernen und keine Schuldzuweisung mehr