Gewalt und Gegengewalt zwischen der Polizei und jungen Menschen führen zu vielen Verletzten in Belgiens Hauptstadt Brüssel

"Ein als angeblicher Aprilscherz gekennzeichneter Aufruf zur Massentanzveranstaltung im Brüsseler Stadtwald Bois de la Cambre zieht eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Polizeikräften und jungen Menschen nach sich, die Corona-Abstandsregeln und Maskenpflicht missachten. Die Polizei meldet 26 Verletze in den eigenen Reihen, ein Beamter muss mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Auch aufseiten der Jugendlichen gibt es Verletzte"

"Die Bilder erinnern an eine Schlacht - berittene Polizeieinheiten treiben die Menschen auseinander, die sich ihrerseits dagegen wehren. Dabei kommt es zu verstörenden Szenen"

"Andere Bilder zeigen Polizeikräfte am Boden umringt von auf sie einprügelnden Teilnehmenden der Tanzveranstaltung in Brüssel. Die Polizei ihrerseits setzt neben den berittenen Einheiten auch Hunde, Pfefferspray und Wasserwerfer ein"

archive.is/IziBa

@SandraGabriel269

2 comments

Das pasiert, wenn die Polizei das Vertrauen der Bürger verliert - und das ist nur der Anfang. Das Ende sind dann no-go-areas für die Polizei, die ganze Städte umfassen und Aufrüstung auf beiden Seiten. Eine Machtprobe, welche die Polizei auf Dauer nicht gewinnen kann, ohne eine Militärdiktatur einzuführen. Die Todesopfer eines solchen Systems dürften die Zahlen der Corona-Opfer bei weitem übersteigen, und das ist noch das geringere Problem.
Gernot Gusner
Gewalt ist das Allerletzte und in der medienbestimmten Welt kontraproduktiv. Intelligenz, Ausweichen, Protestformen, passiver Widerstand und schlimmstenfalls milde Subversion sind gefragt.