Produktrückruf: Gift in Lebensmitteln pfui, in Teststäbchen hui?
"In Deutschland kommt es derzeit zu einer großen Rückrufaktion im Lebensmittelhandel. Denn in immer mehr Lebensmitteln werden Rückstände von #Ethylenoxid entdeckt. Das farblose Gas gilt als krebserregend und erbgutverändernd. Auch bei der Herstellung der Corona-Tests bzw. #Teststäbchen kommt der Stoff zum Einsatz, laut „Faktencheckern“ ist er dort aber völlig unbedenklich.(...)
Ethylenoxid, ein explosives und bei Raumtemperatur leicht entzündliches Gas, wird im medizinischen Bereich sehr häufig zur Sterilisation eingesetzt. Allerdings beschränkt man den Einsatz auf Bereiche, wie etwa OP-Besteck aus Metall, wo eine Aufnahme des Stoffes als ausgeschlossen gilt. Zudem wird darauf geachtet, dass die Geräte nachträglich noch von Rückständen befreit werden. Allerdings ist auch hier der Einsatz umstritten. In Frankreich gibt es seit einiger Zeit eine Diskussion, da die Grenzwerte für den Restgasgehalt nach erfolgter Sterilisation mit Ethylenoxid, festgelegt in der Norm DIN EN ISO 10993-7, von einem Erwachsenenkörpergewicht ausgehen und somit im Bereich der Neugeborenen- und Kinderheilkunde zu hoch sind. Zudem ist problematisch, dass Ethylenoxid von Kunststoffen absorbiert wird und sich darauf anlagert. Daher müssen etwa Teststäbchen anschließend einem aufwendigen Reinigungsprozess unterzogen werden, wobei ein Rest jedoch immer im Material enthalten bleibt...."
https://www.wochenblick.at/produktrueckruf-gift-in-lebensmitteln-pfui-in-teststaebchen-hui/#Wochenblick #Gefahren #Nebenwirkungen
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