"Klartext vom Chef der "Bild"-Zeitung! Julian Reichelt erklärte heute gegenüber dem Postillon, dass - sollte eines seiner eigenen Kinder jemals alle Geschwister verlieren - er es absolut gutheißen würde, wenn Chats des überlebenden Kindes in einer großen Tageszeitung veröffentlicht würden."
"Dann müssten auf jeden Fall wie jetzt in Solingen ein paar Dutzend Reporter ausschwärmen und versuchen, alles darüber rauszufinden. Wie fühlt sich ein 11-Jähriger, wenn die eigene Mutter mutmaßlich seine fünf Geschwister ermordet hat? Stehen vor der Haustür noch die Schuhe der toten Kinder? Gibt es Fotos auf Facebook, die man klauen kann? Was sagen x-beliebige Anwohner zu dem Vorfall?"
"Zudem würde Reichelt wollen, dass er und seine Familie möglichst überall gefilmt werden, um keine Träne zu verpassen. Schulfreunde seines überlebenden Kindes müssten solange belästigt werden, bis sie private Chatverläufe herausgeben. Niemand dürfe auch nur eine Sekunde haben, um das Geschehene zu verarbeiten."
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