Aber ansonsten war an dem Ausbruch sicherlich alles echt und rechtens
đ"Tönnies-Mitarbeiter zu Unrecht in QuarantĂ€ne
Nach Monitor-Recherchen sind falsche Corona-Positivbescheide an zahlreiche Leiharbeiter des Fleischkonzerns Tönnies geschickt worden. Diese wurden daraufhin zu Unrecht in QuarantÀne gehalten. [...]
Insgesamt wurden am 17. Juli allein in den StĂ€dten Rietberg und Rheda-WiedenbrĂŒck rund 800 Briefe mit neuen QuarantĂ€ne-Anordnungen verschickt, ĂŒberwiegend an osteuropĂ€ische Tönnies-BeschĂ€ftigte. Die groĂe Eile, mit der die Musterbriefe zum Teil kurz vor Mitternacht im Kreis GĂŒtersloh zugestellt wurden, erklĂ€rt sich mit dem Ende der vom Land Nordrhein-Westfalen angeordneten allgemeinen QuarantĂ€ne fĂŒr alle Tönnies-BeschĂ€ftigten am 17. Juli. Offenbar lag dem Kreis GĂŒtersloh daran, möglichst viele BeschĂ€ftigte weiterhin in QuarantĂ€ne zu halten.
Bei den BeschĂ€ftigten, die auf ein Ende der vierwöchigen QuarantĂ€ne gehofft hatten, sorgten die Schreiben fĂŒr groĂe Empörung und Verunsicherung, zumal diese ausschlieĂlich auf Deutsch formuliert waren. Dazu trugen auch die falschen Positiv-Bescheide bei. Es fĂŒhle sich an "wie ein sich wiederholender Albtraum", "es ist wie ins GefĂ€ngnis gesteckt zu werden - aber ohne Urteil", erzĂ€hlten Betroffene dem ARD-Magazin " [HK]
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/toennies-quarantaene-101.html