Chemnitzer Korruptionsskandal: Vergabestopp, sich überschlagende Meldungen und eine Lokalpresse, die keine Aufklärung will 🤬Seit Ende vergangener Woche überschlagen sich die Meldungen über einen Korruptionsskandal, der immer größer zu werden scheint. Jetzt wird bekannt, dass seitens der Stadt vorerst keine finale Unterschrift unter den Mietvertrag für das ehemalige Kaufhof-Gebäude, gesetzt wird, da ein unterlegener Bewerber rechtlich gegen den Zuschlag für den über über 6 Millionen Euro teureren Standort vorgeht.
Gleichzeitig eröffnet die Lokalpresse Nebenkriegsschauplätze und bauscht die Parkplatz-Affäre, in die vor allem die Chemnitzer AfD-Stadtratsfraktion verwickelt ist, zum eigentlich Skandal auf, obwohl dies nur ein Nebenkriegsschauplatz ist, um von der möglicherweise viel größeren Dimension, der im Raum stehenden Zahlung von „Spenden“ aus dem Umfeld der Krieger Gruppe an verschiedene Gliederungen von Parteien, abzulenken.
In unserer Pressemitteilung “Mafia-Methoden in Chemnitz? Offenbar Korruption bei Entscheidung über Sozialamt-Umzug!” geben wir eine Übersicht über den bisherigen Kenntnisstand bei der Aufklärung des Skandals.Zur Einordnung der weiteren Entwicklung seit Montagvormittag schauen wir uns zudem einige Ausschnitte aus der Medienberichterstattung näher an, beginnend mit der Parkplatz-Affäre, bei der die Widersprüche bereits ganz offen dokumentiert sind
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