"Die Debatte über den Sinn des Teil-Lockdowns, der für die Kulturbetriebe mehr oder weniger ein totaler Lockdown ist, sorgt für Aufregung. Außer Bibliotheken und Archiven wird zumindest in Bayern ab dem 2. November bis zum Ende des Monats alles geschlossen bleiben.
- Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, zeigte sich bestürzt
- Thomas Hengelbrock, Gründer des Balthasar-Neumann-Ensembles, sprach von einem "Berufsverbot" für Musiker, das er verfassungsrechtlich für "fragwürdig" hält.
- Mittermeier: Rettungspaket funktioniert nicht
- Marion Hensel, freischaffende Harfenistin: "Wenn ihr Konzerte absagt, spart euch bitte die Verständnis-Floskel, das fühlt sich im Moment an wie blanker Hohn."
- Die Kulturmanagerin Katrin Neoral: "Der 'Lockdown light' legt den massiv angeschlagenen Kultur- und Veranstaltungsbereich wieder komplett lahm."
- Anamica Lindig, freiberufliche Sängerin, Gesangsdozentin: "Für uns Kulturschaffende geht es um alles!"
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