Wende im Fall Gil Ofarim: Wann entschuldigen sich Kretschmers Minister für ihre Hetze gegen uns Sachsen?Es schien eindeutig zu sein: Die Sachsen müssen wieder gemaßregelt werden. Wir seien doch nur Rechtsextremisten, Verschwörungstheoretiker und Antisemiten. Und natürlich war die Landesregierung ganz vorne dabei, auf die eigenen Bürger verbal einzuprügeln - allen voran die MInister Dulig (SPD), Meier (Grüne) und Wöller (CDU). Dumm nur, dass es in Leipzig wohl keinen antisemtiischen Vorfall gab, vielmehr hat eine Untersuchung der Hotel-Betreiber ergeben, dass die Anschuldigungen haltlos sind. Auch die Staatsanwaltschaft rudert zurück. Längst gilt es als nicht unwahrscheinlich, dass ein B-Promi verzweifelt Aufmerksamkeit bekommen wollte.
Doch wo bleiben jetzt die Entschuldigungen aus den Reihen der Landesregierung? Oder wird geschwiegen, weil sich der Vorfall nicht mehr politisch instrumentalisieren lässt? Stoppt diesen Sachsenhass durch unsere eigene Regierung!FREIE SACHSEN:
@freiesachsen
Sehr geehrter Herr Ofarim, gleich mal vornweg, ich bin Kosmopolitin, mir ist es piep-wurscht egal, woran gemand glaubt, was er denkt, anzieht, ob er männlich, weiblich oder sonst was ist. Jeder kann sich auch jeglichen Schmuck um den Hals baumeln, sich Anti-Impf-Plaketten oder Parteiabzeichen ans Revers heften, oder mit einer offen getragenen 2 Mio-Dollar-Brillantkette in den Bronx in New York im Supermarkt einkaufen gehen, all das sind Privatsachen, gehen keinen etwas an.
So wird auch Ihre David-Stern-Kette bei einem, sicher sehr gut ausgebildeten Hotelmitarbeiter an der Rezeption eines Leipziger Hotels im oberen *-Bereich, weder Empörung noch Verwunderung auslösen, da er derartiges sicher schon öfters gesehen hat. Ich selbst hatte nach der Wende mehrmals in diesem Hotel genächtigt, das immerhin zu einer prestigeträchtigen Gruppe mit mehreren * gehört, und mich dort aus geschäftlichen Gründen mit Mitgliedern der jüdischen Leipziger Gemeinde getroffen, die besonders herzlich vom Personal begrüßt wurden, sorgten sie doch mit für internationale Gäste, in dem damals noch neuem Haus.
Leipzig ist und war schon seit Hunderten von Jahren eine weltbekannte Messestadt, quasi auch zu DDR-Zeiten "weltoffen", wenn auch nur für die zahlreichen Messebesucher aus dem Ausland, ebenso lockte die Stadt in Scharen Musikinteressierte aus aller Welt an, Bach- u. Goethe-Fans usw. 1989 nahm in Leipzig, in der Nikolai-Kirche, die politische Wende ihren Anfang. Hundertausende forderten im Okt./Nov. 89 auf den Straßen der Stadt lautstark Demokratie, Recht und Freiheit ein. Gil, Sie können das vielleicht nicht wissen, lebten Sie doch in Westdeutschland und waren zu diesem Zeitpunkt erst 7 Jahre alt. Jedoch, sollte man sich als Erwachsener, bevor man eine ostdeutsche Stadt besucht, nicht vorher wenigstens das Nötigste anlesen, bevor man die Antisemitenkeule schwingt, da es ja gerade medial so gut ins Konzept passt, die impfunwilligen, AfD-wählenden Sachsen zu diffamieren, sie noch weiter in die Ecke der "rechten Szene" zu rücken?
War das vielleicht ihr Ansinnen?
Diffamiert haben sie das Hotel-Unternehmen, die Mitarbeiter dort, die Leipziger Bürger, deren Stadt infolge der 1989er Widerstandsbewegung den offiziellen Titel "HELDENSTADT LEIPZIG" verliehen bekam.
Ganz sicher finden sich, über die gesamte BRD verstreut, Neonazis, Antisemiten, "ewig Gestrige", Israel-Kritiker usw., wie es in gleicher Anzahl auch Gegner des Christentums gibt (sogar auch innerhalb dieser Kulturgruppe), Feinde des Islams, Menschen, die Buddhismus ablehnen, den afrikanischen Voodoo-Kult, den Kommunismus, den Kapitalismus, den Corona-Impfzwang und, und, und...
Gil, ich gebe Ihnen hiermit einen mütterlichen Rat, lassen Sie diese Geschichte nicht eskalieren, es wäre das Ende Ihrer beruflichen Laufbahn. Versuchen Sie sich mit dem Hotel-Managment außergerichtlich zu einigen. Vielleicht hat sie im Hintergrund ein unsichtbarer Gast, der Sie aus dem TV kennt, blöd angemacht, Sie waren eh schon genervt vom langen Warten in der Schlange (obwohl in den Video-Aufnahmen des Hotels keine große Menschenansammlung vor der Rezeption zu sehen ist), stritten sich dann mit dem Mitarbeiter, der Sie wohl nicht gleich als allseits bekannten Fernsehstar erkannt hatte (vielleicht wegen Ihrer neuen Frisur) und verließen darauf hin wutentbrannt und voller Rachegefühle den für Sie unwirtlichen Hoteltempel. Ja, alles menschlich, alles selbst schon einmal erlebt.
Nachdem Rechtsanwaltsbüro und Polizei den von Ihnen beschuldigten Rezeptionisten "entlastet" haben, die Hotelkamera ebenfalls ein anderes, als das von Ihnen geschilderte Bild zeigt, sollte man sich möglichst ehrenhaft aus dieser vertrackten Lage hinaus manövrieren. Eine Entschuldigung an die Leipziger Bevölkerung auszusprechen, wäre sicher nicht die schlechteste Idee.
❤️chris