Ich habe heute erfahren, dass am Samstag eine weitere Freundin von mir verstorben ist: Barbara Rütting, ehemalige Schauspielerin und Politikerin, Friedensaktivistin, langjährige Tier- und Naturschützerin.
Sie wurde für ihren Einsatz und für ihren Idealismus von verschiedenen Seiten seit vielen Jahren angefeindet und diffamiert, ihr wurde u.a. unterstellt, sie hätte einen "Hang zu Autoritarismus", sei "rechtsoffen", "völkisch" oder "rechts" usw. usw. (die üblichen Methoden und Kampfbegriffe). Besonders hervor tat sich bei den jahrelangen Diffamierungskampagnen gegen sie z.B. Jutta Ditfurth, die sie - u.a. neben o.g. Punkten - verdächtigte, "Mitglied bei rechtsextremen Esoterik- und autoritären Sexsekten" zu sein.
Barbara Rütting stand als Friedensaktivistin und konsequente Tierschützerin wahrhaftig für ihre Ziele und Ideale ein. Sie war ein wirklich guter Mensch, versuchte, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist trotz aller Widrigkeiten immer gegen den Strom geschwommen. Ich werde sie vermissen.
Klingt jetzt vielleicht blöd, aber mit 92 Jahren hat sie ein schönes Alter erreicht. Geliebte Menschen können 100 Jahre alt werden und werden trotzdem vermisst. Ich weiß, das ist jetzt nicht hilfreich. Sie war sehr engagiert und viele werden sie nie vergessen. Was ich aber an ihr kritisiere ist der Eintritt bei den Grünen. Dann tritt sie aus, später wieder ein und nochmal aus. Möge sie in Frieden ruhen und ein gutes Herz hatte sie allemal.
Mit dem Alter hast Du recht, aber sie war viele Jahre topfit. Es ist immer schmerzhaft, wenn langjährige Freunde, die zusätzlich sehr idealistisch sind, versterben. Ganz früher, zur Anfangszeit, waren die Grünen vermutlich noch nicht so verdreht. Im Grunde ist es egal, in welcher Partei jemand ist oder war, auf das gute Herz des Menschen kommt es an.
Oh, Du kanntest sie? Ja, sehr schade. Ich hatte definitiv nichts mit ihren Grünen gemein. Ganz und gar nicht! Aber ihr Wirken für Tierschutz und tierschonende, ganzheitliche Ernährung ist mir sehr gut bekannt. Schade... Ruhe in Frieden.
Das gute Herz ist sowieso klar. Ich habe mich auch falsch ausgedrückt und hätte statt kritisieren verwundern schreiben sollen. Eine Kritik steht mir doch gar nicht zu. Menschen verlieren ist immer schwer. Meine Mutter ist gestorben und ich hatte sie jahrelang gepflegt. Sie erreichte mit 84 Jahren auch ein schönes Alter, was aber kein Trost für mich ist.
Zudem finde ich, es ehrte sie schon, zu Lebzeiten von Figuren wie Jutta Ditfurth angefeindet zu werden. Die war von den Grünen die Kaputteste. Und das soll bei Figuren wie Claudia Roth, Ska ‚Antifa‘ Keller und wie sie alle heißen, schon für etwas stehen.