Im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind die Ermittler auf 30.000 Spuren einer unbekannten Anzahl Tatverdächtiger aus dem In- und Ausland gestossen. Bei den Spuren gehe es nicht nur um die Verbreitung/den Besitz von Kinderpornografie, sondern auch um schweren Kindesmissbrauch.
Es handele sich um internationale pädokriminelle Netzwerke mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. In Messengerdiensten gingen die Täter wie selbstverständlich mit ihren Missbrauchstaten um und gaben sich gegenseitig Tipps.
"Die Arbeit in der seit Herbst 2019 bestehenden Ermittlungsgruppe «Berg» sei psychisch sehr belastend ... Drei Ermittler seien dauerhaft krank geworden. Andere hätten nach psychologischer Betreuung den Dienst wieder aufnehmen können.
Die Sichtung des Videomaterials bringe jeden Ermittler an die Grenze seiner Belastbarkeit. Die «Besondere Aufbauorganisation Berg» hat bisher 44 Kinder identifiziert und aus den Fängen der Täter befreit. Darunter war auch ein drei Monate altes Baby."
http://archive.is/62w19