Keine *Alternative*

"Während die AfD sich "Alternative" nennt, zeigt eine Studie, dass die AfD häufig den Anträgen der Bundesregierung oder der FDP zustimmt. Gerade in den Bereichen Soziales, Arbeit und Wirtschaft ist die Partei wenig "sozialpatriotisch" und schon gar kein "Anwalt der kleinen Leute"

"Stattdessen ist sie "knallhart neoliberal" und votiert im Zweifel an der Seite der Mächtigen. Sie agiert bei Abstimmungen im Parlament als Teil eines konservativen und marktradikalen Lagers und damit als Stütze des "Systems Merkel".

Zwar werfen AfD-Abgeordnete der Bundesregierung vor, den Willen des deutschen Volkes zu missachten. Doch zeigt das Abstimmungsverhalten im Untersuchungszeitraum, dass die AfD als vermeintlich größte Kritikerin der Bundesregierung dennoch 13 (von 22 von eben dieser Regierung) eingereichte Drucksachen im Themenfeld Inneres unterstützte"

deutsch.rt.com/inland/106774-marktradikal-und-angepasst-statt-alternativ

5 comments

Jörn
Alternativ = zwischen zwei Möglichkeiten die Wahl lassend; eine andere, zweite Möglichkeit darstellend und da ist für mich die AfD aufgestellt. Das im Altag auch diese Partei kompromisse eingehen ist mir klar.
Jörn
Alternativ = zwischen zwei Möglichkeiten die Wahl lassend; eine andere, zweite Möglichkeit darstellend und da ist für mich die AfD aufgestellt. Das im Altag auch diese Partei kompromisse eingehen ist mir klar.
Zum Glück gibt es ja noch mehr als zwei Möglichkeiten bei der Wahl. Für mich steht keine der im Bundestag vertretenen Parteien als Option zur Bundestagswahl. "Kompromisse" wenn man von der Bundesregierung eingereichte Drucksachen unterstützt, damit dem System Merkel dient und gegen die Interessen der Bürger votiert? Dann könnten sie es auch so machen wie es die britische UKIP (die von Nigel Farage) gemacht hat, als sie sich im EU-Parlament öfter mal bei Abstimmungen enthielten.
Die Demokratiesimulation macht alle Teilnehmer zu Kollaborateuren. Der utopische unerreichbare Idealzustand einer emanzipativen Partei wäre die rein ideologische Nutzung parlamentarischer Bühnen-Präsenz zur Unterstützung der eigentlichen außerparlamentarischen Opposition. Ist nirgends vorgekommen. Die Diäten besänftigen den revolutionären Elan. In DE konkret hat "DieLinke" keine außerparlamentarische oppositionelle Bewegung organisiert. Sie legitimiert die Demokratie-Simulation.
Die einzige Konsequenz, die erwachsene, der Infantilisierung überdrüssige und politisch reife Menschen ziehen können, ist strikte Delegitimierung des Demokratiebetruges. Erzwingung permanenter direkter Demokratie durch aktiven Wahlboykott: hingehen und Wahlschein durch korrigierende schriftliche Bekundung der Forderung nach einer solchen ungültig machen. Wähler fremder Herrschaftsausübung sind Selbstentmachter. Ohne die Erreichung der kritischen Masse durch Wahlboykott wird der kapitalistische Überbau der Demokratie-Simulation unangetastet bleiben und sogar die Architektur des Faschismus vorangetrieben, wie die Grundrechteeinschränkungen und die exekutive Willkür beim Umgang mit geltendem Recht zeigen. Die verschleierte Diktatur kann die Krise nicht mehr bewältigen und den Protest nicht mehr absorbieren, also geht's in Richtung offene Diktatur. Die wählende Teilnahme am Demokratiebetrug ist die nötige Begünstigung dafür.
Psychodad
Die AfD wurde installiert um die Wahlbeteiligung in diesem KASPERLETHEATER, was sich Bundestag nennt, oberhalb der 50%-Marke zu halten, da diese „ReGIERung“ andernfalls ein Legitimationsproblem hätte. Man könnte auch FAKE-Oposition dazu sagen, zu dieser Partei
Dass die AFD nicht gegen die NATO Mitgliedschaft ist stellt für mich den Kritikpunkt da! Die NATO ist doch der Fluchtgrund Nummer eins auf dieser Welt!