das mit der überbevölkerung ist sicher ein faktor. ein bürger in der westlichen welt hat aber einen fussabdruck der um ein vielfaches höher ist als ein bürger in einem armen land. es ist ein wenig zynisch davon zu sprechen, dass katastrophen oder ein krieg die bevölkerung reduzieren werden aber sinnvolle massnahmen als Katastrophenaktionismus zu bezeichnen. ich will keinen krieg miterleben müssen aber die hinweise verdichten sich, dass es so kommt.
Wäre es... wenn es nicht so wäre, dass genau das nicht von selbst passiert, weil die hervorstechenste Eigenschaft des Menschen seine Gier ist und nicht das Teilen oder helfen.
Genau das meinte ich, Wilfried, ich will auch keinen Krieg, und unsere Fussabdrücke sind nicht das Problem. Und meine Aussage hat nichts mit Zynismus zu tun sonder schlicht mit Beobachtungen der Historie. Und der Mensch war schon immer des Menschen grösster Feind und das hat sich in den letzten Jahrzehnten noch verstärkt, Ich denke nicht, dass sich sinnvolle Massnahmen (über deren tatsächliche Sinnhaftigkeit inbesonder in der unsäglichen Klimadiskussion man noch diskutieren müsste) durchsetzen lassen, schon gar nicht weltweit, dem stehen zu viele gierige individuelle, elitäre, industrielle, finanzielle oder staatliche Interessen entgegen.
Doch, eigentlich wäre das möglich. Vielleicht nicht zu 100% aber ermöglicht man jedem den Zugsng zu günstiger Energie, macht deren Wirtschaftliche nicht abhängig von der anderer Länder, so ist das durchaus möglich.
also einfach mal die netten superkapitalisten und technokraten machen lassen die führen uns ins wohlstandsparadies? das sind die selben leute, die europa mit fremden fluten wegen der profite.
das häng tnicht nur mit Energie zusammen, das hängt auch und vor allem mit den Gesellschaftstrukturen zusammen, mit gewachsenen Kulturen, Religionen, Bildung etc. das ist nicht etwas, was man mit einem noch so wohlgemeinten Weltbild durch schlichte "Hilfe" oder Umstrukturierung erreichen kann - wie viele Entwicklungshilfeprojekte schon erfahren mussten. Wir hier gehen immer von unserer Weltsicht aus und meinen, die sei für alle die Richtige. ISt sie aber in der Meinung der anderen durchaus nicht.
Nein, haben Sie nicht, aber das sind nur die hervorstechensten Hinderungsgründe, die eine Idealverteilung - wie wir sie als idela ansehen - nicht Wirklichkeit werden lassen werden. Abgesehen eben von jenen schlechten Eigenschaften, die im Menschen selbst begründet sind und die ihn so handeln lassen wie er nun mal handelt. In den meisten Fällen egoistisch.
Entwicklungshilfe bewirkt genau das Gegenteil von dem was das Wort suggeriert. Eine Wirtschsft/Gesellschaft kann sich schlecht entwickeln wenn z.B. ein Bsuer in Afrika mit billigware aus Europa konkurrieren muss.
Das ist richtig, aber eine Hilfe zur Selbsthilfe, wie sie von schlauen Menschen angedacht war, ist eben auch nur sehr bedingt sinnvoll und möglich, weil es traditionelle Lebensweisen gibt, die z.B. unsere Hygienevorstellungen und Bemühungen darum zur Krankheitseindämmung etc, schlicht nicht nachvollziehen können. Kommt noch hinzu, dass unser kapitalistisches System natürlich darauf ausgerichtet ist, möglichst viel Gewinn zu machen. Das einzige was hilft, ist lokale Möglichkeiten zu schaffen, was grade für Bauern durchaus möglich ist, vor allem, wenn sie eben lernen sich zusammenzuschliessen und zunächst lokal, dann landesweit und dann international zu handeln und das mit Hilfe von jemandem, der nicht den Käufer vertritt sondern den Verkäufer.
Ist es, aber um gegen internationale Konzerne oder Händler antreten zu können muss man sich schon ziemlich anstrengen und sich die Richtigen ins Boot holen.
Kommt noch hinzu, dass unser kapitalistisches System natürlich darauf ausgerichtet ist, möglichst viel Gewinn zu machen. Das einzige was hilft, ist lokale Möglichkeiten zu schaffen, was grade für Bauern durchaus möglich ist, vor allem, wenn sie eben lernen sich zusammenzuschliessen und zunächst lokal, dann landesweit und dann international zu handeln und das mit Hilfe von jemandem, der nicht den Käufer vertritt sondern den Verkäufer.