"Vor einigen Jahren machte der Psychologe Alexander Todorov von der Princeton University einen Test: Er zeigte seinen Studenten einen kurzen Augenblick lang Portraitfotos von zwei, ihnen unbekannten Personen und forderte sie dann auf, spontan zu entscheiden, welche der beiden Personen in ihren Augen kompetenter wirkt. Was die Studenten nicht wussten: Bei der Paarung handelte es sich um reale Politiker, die bei Wahlen gegeneinander antraten. Das Ergebnis: Der überwiegende Teil der Studenten entschied sich für den Wahlgewinner. Viele weitere Versuche mit anderen Politikerpaaren zeigten immer wieder das gleiche Ergebnis. In nahezu allen Fällen tippte die Mehrzahl der Studenten auf den Sieger. Nicht, weil er möglicherweise kompetenter als sein Gegner war, denn das konnten sie ja nicht wissen. Sondern nur, weil er ihnen kompetenter erschien. Das lässt vermuten: Selbst bei so etwas Wichtigem wie einer politischen Wahl spielen für uns Rationalität und logische Argumente offenbar eine untergeordnete Rolle. Die meisten Wähler behaupten zwar, dass sie sich für konkrete politische Inhalte, Konzepte und Wahlprogramme interessieren. Aber das hindert sie nicht daran, ihre Stimme dann doch einer Flachpfeife mit tollem Haarschnitt zu geben." Vince Ebert bei Facebook
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Quintus N. Sachs M SEN
Meint der Herr Eber jetzt Obama, Macron, oder Merkel? Und wenn das stimmt, sollte der deutsche "Minister für Anzüge" dann nicht schon längst hier Chef im Ring sein