„Außerdem werde man der Ukraine so lange beistehen, wie es nötig ist, das sei das Grundmotto des Abends beim G7-Gipfel gewesen: „Hier geht es darum, ob die Demokratien sich durchsetzen, oder ob sich der Aggressor durchsetzt, der brutal die Ukraine überfallen hat“, so von der Leyen: „Andere Autokraten auf der Welt schauen sich sehr genau an, ob man mit brutaler Macht, militärischer Macht, heutzutage noch Grenzen verschieben kann und Länder überfallen kann, oder ob die Demokratien aufstehen und mit ihrer eigenen Kraft, und das ist vor allen Dingen die wirtschaftliche Kraft, eine entsprechende Antwort geben und sagen: Halt, bis hierhin und nicht weiter.““

19.39 Uhr: Die G7-Gruppe führender demokratischer Industriestaaten will China mit einer globalen Infrastruktur-Initiative Konkurrenz machen. Bei ihrem Gipfel in Bayern würden die Staats- und Regierungschefs der G7 eine „Partnerschaft für Globale Infrastruktur“ formell ins Leben rufen, teilte das Weiße Haus am Sonntag mit. Das bereits im vergangenen Jahr angekündigte Vorhaben soll eine Alternative zu dem 2013 von China gestarteten Projekt „Neue Seidenstraße“ sein, mit dem das Land neue Handelswege nach Europa, Afrika, Lateinamerika und in Asien erschließt.

“Gemeinsam mit G7-Partnern wollen wir 600 Milliarden Dollar bis 2027 für weltweite Infrastruktur-Investitionen mobilisieren", teilte das Weiße Haus mit. US-Präsident Joe Biden werde ankündigen, dass die USA in den nächsten fünf Jahren 200 Milliarden Dollar durch Zuschüsse, Bundesmittel und die Mobilisierung von Investitionen des Privatsektors bereitstellen wollten. Damit solle nachhaltige Infrastruktur geschaffen werden, „die das Leben der Menschen auf der ganzen Welt verbessert, unsere Lieferketten stärkt und diversifiziert, neue Möglichkeiten für amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen schafft und unsere nationale Sicherheit fördert“. (…)

15.55 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat zu Beginn des G7-Gipfels in Bayern seine Sorge über die aktuelle Häufung globaler Krisen ausgedrückt. „Alle G7-Staaten sind besorgt über die Krisen, die wir gegenwärtig zu bewältigen haben“, sagte Scholz am Sonntag nach der ersten Arbeitssitzung des Gipfels auf Schloss Elmau. (…)

800 statt 3000 Demoteilnehmer - Polizei begleitet „Schwarzen Block“ lückenlos (…) Einige Teilnehmer zeigen sich enttäuscht über die geringe Teilnehmerzahl. „Es ist schade, dass so wenige Unterstützung aus der Bevölkerung da ist“, (…)“

Der Vorschlag der USA sieht vor, Russland dazu zu zwingen, Öl künftig für einen deutlich niedrigeren Preis an große Abnehmer wie Indien zu verkaufen. Dies könnte funktionieren, indem der Westen Dienstleistungen wie Versicherungen für Öltransporte an die Einhaltung des Preisdeckels knüpft. Mit der Obergrenze soll einerseits dafür gesorgt werden, dass Russland nicht länger von Preisanstiegen auf dem Energiemarkt profitiert. Anderseits soll sie weltweit zu einer Entspannung auf den Ölmarkten beitragen. Nicht nur in der EU, sondern auch in den USA sind die hohen Spritpreise derzeit ein großes Thema. (…)“

https://www.focus.de/politik/g7-gipfel-in-elmau-im-newsticker-scholz-alle-g7-staaten-sind-besorgt-ueber-die-krisen_id_107984481.html

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Alle Verbrecher an einem Tisch