"Nach der Zusammenarbeit von Mitgliedern der Linkspartei mit der AfD in der Stadtverordnetenversammlung von Forst (Spree-Neiße) gibt es auch in der CDU Debatten über örtliche Kooperationen. Grund ist ein gemeinsamer Antrag von AfD, CDU und den Unabhängigen Bürgern in der Gemeindevertretung von Bestensee (Dahme-Spreewald).

Dabei hatte die Führung der Landes-CDU die Parteikollegen in Bestensee ausdrücklich davor gewarnt, gemeinsame Sache mit der AfD zu machen."

"Doch die Christdemokraten in Bestensee interessierte das nicht. ... Es geht darum, eine MontessoriGrundschule aus Königs Wusterhausen in den Ort zu holen."

"Hoffmann drohte dem Bestenseer CDU-Fraktionschef Claus Weßlau mit dem Parteiausschluss."

Der Zeitung sagte Weßlau: „Einen neuen Antrag mit der AfD schließe ich nicht aus. Dieses unselige Verbot ist ein Maulkorb. In der Kommunalpolitik müssen alle zusammenarbeiten. Ich lasse mir nicht von der Bundes-CDU vorschreiben, wie ich mich zu verhalten habe.“

archive.is/hxFmQ

2 comments

Wer erdreistet sich der Gott-Kanzlerin zu widersprechen, Blasphemie.
Wo kämen wir da auch hin, wenn Sachpolitik auf kommunaler Ebene, vielleicht gar noch im Sinne oder im Dienste der Bürger, VOR Gesinnung gehen würde?
Das geht nur deshalb nicht, weil sonst in Berlin irgendwelche Gestalten in Erklärungsnot geraten könnten. Also bloß schnell die Denunziationsmaschinerie anwerfen. Bevor das Telefon aus dem Kanzler*innenamt klingelt.... und alles wieder ( total demokratisch ) rückgängig gemacht werden muss.
Klingt wie ‚Das Haus, das Verrückte macht’ aus Asterix erobert Rom? Sie wissen schon, Passierschein A38 und so.
Nö, deutsche Realpolitik. Nichts hinzuzufügen.