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Am 29.08. ist in Berlin die Straße des 17. Juni von freiheitsliebenden Menschen gefüllt worden, um gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu demonstrieren. Wir haben uns für euch in das Getümmel gestürzt und den Demonstranten Fragen gestellt.

https://youtu.be/wuzNPwOdY1U

7 comments

David
schätzt du echt nur zehntausende? janich hat eine mio gesagt und sonst hab ich immer hunderttausende gehört
Hier mal ein paar meiner Gedanken und Gefühle zum heutigen Tage.

Zuerst war ich sehr erstaunt und euphorisch über die schier an Massen an Menschen die heute da waren. 

Am Abend dann aber, wo wir alle vor der Bühne gestanden haben, bestärkte mich mehr und mehr das Gefühl „dies ist kein Protest, dies ist keine Revolte, dies ist ein Konzert“. 

Wir standen alle passiv da und haben hinauf zu unseren Idolen/Mentoren/whatever geblickt und haben ihnen applaudiert, wenn sie genau das sagten, was wir hören wollten.

Ich gehe zwar davon aus, dass die meisten von ihnen an die richtige Sache glauben und nichts Böses im Schilde führen. Und ich bin mir auch sicher, dass ohne die ganze Arbeit der Querdenken Organisatoren, so viele Menschen zusammengekommen wären.

Aber mich besticht immer mehr das Gefühl, dass unsere Aufmerksamkeit von dem wesentlichen abgelenkt wird. Ob bewusst oder unbewusst möchte ich mir hier nicht anmaßen zu beurteilen. ABER, SO kann meiner Meinung nach kein Wandel stattfinden. Ich fühle mich irgendwie benutzt. Der Begriff „gatekeeping“ keimt immer mehr in mir auf. Besonders wenn ich Videos von anderen Demos heute sehe, wo Leute Beispielsweise versucht haben den Reichstag zu stürmen. 

Ich möchte dies nicht gut heißen. Aber ich denke, ein richtiger Widerstand kann nur aus der ungelenkten und unkontrollierten Wut des Volkes entstehen. 

Außerdem glaube ich ebensowenig, dass die Eliten es zulassen würden, so eine große Masse an Menschen einfach machen zu lassen. Wenn ich jemand mit Macht wäre, dann würde ich alles daran setzen, diese Massen zu lenken. 

Ich bin hin und her gerissen und weiß nicht was ich von dem heutigen Tage halten soll.

Für mich geht der Widerstand weiter und ich werde mich weiter daran beteiligen. Aber ich werde zu keinem mehr hinaufsehen und warten, bis er mir sagt was zu tun ist.

Auf einer Demo gegen die Coronamaßnahmen die Teilnehmer als Organisator anzubrüllen, sie sollen doch die Mindestabstände einhalten, lassen mich auch sehr stark zweifeln.



Zum Schluss ein Zitat von Georg Schramm: „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“.
Ein Friedensvertrag ist nicht das primäre Ziel, zumindest für mich nicht. Ich bin auch skeptisch.
Steve
Hier mal ein paar meiner Gedanken und Gefühle zum heutigen Tage. Zuerst war ich sehr erstaunt und euphorisch über die schier an Massen an Menschen die heute da waren.  Am Abend dann aber, wo wir alle vor der Bühne gestanden haben, bestärkte mich mehr und mehr das Gefühl „dies ist kein Protest, dies ist keine Revolte, dies ist ein Konzert“.  Wir standen alle passiv da und haben hinauf zu unseren Idolen/Mentoren/whatever geblickt und haben ihnen applaudiert, wenn sie genau das sagten, was wir hören wollten. Ich gehe zwar davon aus, dass die meisten von ihnen an die richtige Sache glauben und nichts Böses im Schilde führen. Und ich bin mir auch sicher, dass ohne die ganze Arbeit der Querdenken Organisatoren, so viele Menschen zusammengekommen wären. Aber mich besticht immer mehr das Gefühl, dass unsere Aufmerksamkeit von dem wesentlichen abgelenkt wird. Ob bewusst oder unbewusst möchte ich mir hier nicht anmaßen zu beurteilen. ABER, SO kann meiner Meinung nach kein Wandel stattfinden. Ich fühle mich irgendwie benutzt. Der Begriff „gatekeeping“ keimt immer mehr in mir auf. Besonders wenn ich Videos von anderen Demos heute sehe, wo Leute Beispielsweise versucht haben den Reichstag zu stürmen.  Ich möchte dies nicht gut heißen. Aber ich denke, ein richtiger Widerstand kann nur aus der ungelenkten und unkontrollierten Wut des Volkes entstehen.  Außerdem glaube ich ebensowenig, dass die Eliten es zulassen würden, so eine große Masse an Menschen einfach machen zu lassen. Wenn ich jemand mit Macht wäre, dann würde ich alles daran setzen, diese Massen zu lenken.  Ich bin hin und her gerissen und weiß nicht was ich von dem heutigen Tage halten soll. Für mich geht der Widerstand weiter und ich werde mich weiter daran beteiligen. Aber ich werde zu keinem mehr hinaufsehen und warten, bis er mir sagt was zu tun ist. Auf einer Demo gegen die Coronamaßnahmen die Teilnehmer als Organisator anzubrüllen, sie sollen doch die Mindestabstände einhalten, lassen mich auch sehr stark zweifeln. Zum Schluss ein Zitat von Georg Schramm: „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“.
Das hast du gut analysiert. Mir kommen auch Zweifel, ob der Schlagkraft des Widerstandes. Was mich skeptisch macht ist, dass der eine Arzt vom ACU zwar weiß, dass es einen Stage 4 Lockdown geben soll, aber es keine mittelfristige Strategie gibt, wie dann verfahren werden soll. Es wird immer nur reagiert, nie proaktiv agiert. Das läßt mich vermuten, dass auch dieser "Widerstand" gesteuert ist.
olekhy
Steve
Hier mal ein paar meiner Gedanken und Gefühle zum heutigen Tage. Zuerst war ich sehr erstaunt und euphorisch über die schier an Massen an Menschen die heute da waren.  Am Abend dann aber, wo wir alle vor der Bühne gestanden haben, bestärkte mich mehr und mehr das Gefühl „dies ist kein Protest, dies ist keine Revolte, dies ist ein Konzert“.  Wir standen alle passiv da und haben hinauf zu unseren Idolen/Mentoren/whatever geblickt und haben ihnen applaudiert, wenn sie genau das sagten, was wir hören wollten. Ich gehe zwar davon aus, dass die meisten von ihnen an die richtige Sache glauben und nichts Böses im Schilde führen. Und ich bin mir auch sicher, dass ohne die ganze Arbeit der Querdenken Organisatoren, so viele Menschen zusammengekommen wären. Aber mich besticht immer mehr das Gefühl, dass unsere Aufmerksamkeit von dem wesentlichen abgelenkt wird. Ob bewusst oder unbewusst möchte ich mir hier nicht anmaßen zu beurteilen. ABER, SO kann meiner Meinung nach kein Wandel stattfinden. Ich fühle mich irgendwie benutzt. Der Begriff „gatekeeping“ keimt immer mehr in mir auf. Besonders wenn ich Videos von anderen Demos heute sehe, wo Leute Beispielsweise versucht haben den Reichstag zu stürmen.  Ich möchte dies nicht gut heißen. Aber ich denke, ein richtiger Widerstand kann nur aus der ungelenkten und unkontrollierten Wut des Volkes entstehen.  Außerdem glaube ich ebensowenig, dass die Eliten es zulassen würden, so eine große Masse an Menschen einfach machen zu lassen. Wenn ich jemand mit Macht wäre, dann würde ich alles daran setzen, diese Massen zu lenken.  Ich bin hin und her gerissen und weiß nicht was ich von dem heutigen Tage halten soll. Für mich geht der Widerstand weiter und ich werde mich weiter daran beteiligen. Aber ich werde zu keinem mehr hinaufsehen und warten, bis er mir sagt was zu tun ist. Auf einer Demo gegen die Coronamaßnahmen die Teilnehmer als Organisator anzubrüllen, sie sollen doch die Mindestabstände einhalten, lassen mich auch sehr stark zweifeln. Zum Schluss ein Zitat von Georg Schramm: „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“.
Genau sehe ich es auch. Zum 🤮. Wir würden wie blöde Schafen gelenkt ins Staal zurück. Es ist so was von offensichtlich. Ein Monolith von Corona Faschisten wird unser Leben bald zerstören.
olekhy
Genau sehe ich es auch. Zum 🤮. Wir würden wie blöde Schafen gelenkt ins Staal zurück. Es ist so was von offensichtlich. Ein Monolith von Corona Faschisten wird unser Leben bald zerstören.
Wir wissen nicht ob es so ist. Und selbst wenn, wir dürfen unsere Zuversicht niemals verlieren. Auch wenn sie das nächste mal nach Berlin rufen werden, müssen wir kommen. Es ist wichtig, dass wir uns versammeln. Wenn wir uns nun spalten, dann bringt dies niemandem etwas.
Steve
Hier mal ein paar meiner Gedanken und Gefühle zum heutigen Tage. Zuerst war ich sehr erstaunt und euphorisch über die schier an Massen an Menschen die heute da waren.  Am Abend dann aber, wo wir alle vor der Bühne gestanden haben, bestärkte mich mehr und mehr das Gefühl „dies ist kein Protest, dies ist keine Revolte, dies ist ein Konzert“.  Wir standen alle passiv da und haben hinauf zu unseren Idolen/Mentoren/whatever geblickt und haben ihnen applaudiert, wenn sie genau das sagten, was wir hören wollten. Ich gehe zwar davon aus, dass die meisten von ihnen an die richtige Sache glauben und nichts Böses im Schilde führen. Und ich bin mir auch sicher, dass ohne die ganze Arbeit der Querdenken Organisatoren, so viele Menschen zusammengekommen wären. Aber mich besticht immer mehr das Gefühl, dass unsere Aufmerksamkeit von dem wesentlichen abgelenkt wird. Ob bewusst oder unbewusst möchte ich mir hier nicht anmaßen zu beurteilen. ABER, SO kann meiner Meinung nach kein Wandel stattfinden. Ich fühle mich irgendwie benutzt. Der Begriff „gatekeeping“ keimt immer mehr in mir auf. Besonders wenn ich Videos von anderen Demos heute sehe, wo Leute Beispielsweise versucht haben den Reichstag zu stürmen.  Ich möchte dies nicht gut heißen. Aber ich denke, ein richtiger Widerstand kann nur aus der ungelenkten und unkontrollierten Wut des Volkes entstehen.  Außerdem glaube ich ebensowenig, dass die Eliten es zulassen würden, so eine große Masse an Menschen einfach machen zu lassen. Wenn ich jemand mit Macht wäre, dann würde ich alles daran setzen, diese Massen zu lenken.  Ich bin hin und her gerissen und weiß nicht was ich von dem heutigen Tage halten soll. Für mich geht der Widerstand weiter und ich werde mich weiter daran beteiligen. Aber ich werde zu keinem mehr hinaufsehen und warten, bis er mir sagt was zu tun ist. Auf einer Demo gegen die Coronamaßnahmen die Teilnehmer als Organisator anzubrüllen, sie sollen doch die Mindestabstände einhalten, lassen mich auch sehr stark zweifeln. Zum Schluss ein Zitat von Georg Schramm: „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“.
Ich kann dir bei deiner Analyse nur zustimmen. Ich war auch selbst dabei und ich fühlte mich wie beim Festival von Woodstock wo mir die Räucherstäbchen in den Augen brannten. Die haben sich doch der Staatsgewalt gebeugt und sich selbst degradiert.