"An alle, die jetzt abends vom Fenster oder Balkon aus den Menschen applaudieren, die mit ihrer harten Arbeit derzeit den Laden am Laufen halten:

Das ist eine nette Geste, diesen Menschen Respekt zu zollen, aber es ist trotzdem eine reine Symbolhandlung, die Euch nichts kostet und denen, die gemeint sind, leider nicht viel bringt.

Wie wäre es stattdessen mal mit einer Form von Anerkennung, von der diese Menschen auch tatsächlich etwas haben?

Ihr alle gebt sicher gerne Trinkgeld, wenn Ihr ins Restaurant, in die Kneipe oder zum Friseur geht. All das könnt Ihr momentan nicht tun.

Wie wäre es dann damit, stattdessen einfach mal Trinkgeld an der Supermarktkasse zu geben? Oder wenn Ihr zum Arzt müsst, der Arzthelferin 5 Euro in die Hand zu drücken? Oder im Krankenhaus der Krankenschwester oder dem Pfleger?

Mir kam diese Idee beim letzten Einkauf, als spontane Eingebung. Ich hatte irgendwas um die 46 Euro zu zahlen, reichte der Dame an der Kasse einen Fuffi, und ohne lange zu überlegen, sagte ich dabei: „Das stimmt so, der Rest ist für Sie, vielen Dank für alles.“ Die hat sich darüber riesig gefreut!

Ich werde das fortan immer so handhaben und würde mich freuen, wenn diese Idee möglichst viele Nachahmer fände. Daher bitte ich alle, denen mein Vorschlag gefällt, das auch zu tun und dies hier zu teilen oder anderweitig zu verbreiten.

Ich weiß natürlich, dass viele Menschen gerade selbst in finanziellen Schwierigkeiten stecken und daher jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Auch ich drucke mein Geld nicht selber, sondern habe mit schmerzlichen Einbußen zu leben, doch solange das noch irgendwie geht, werde ich den Betrag an der Supermarktkasse im Rahmen des Möglichen aufrunden. Daher richtet sich dieser Appell vornehmlich an all jene, die noch in der glücklichen Lage sind, sich das leisten zu können."
Michael Werner bei Facebook

3 comments

Supermarktkassen lohnen nicht für kleine Spenden, denn soweit ich weiß erhalten bei größeren Ketten die Betreiber selbst das Trinkgeld.
ich halte das ganze momentan eh nur für Heuchelei. Vorher haben viele Bürger die Müllmänner, Putzfrauen, Bauern und so weiter auch nur grob abgetan ohne zu sehen, dass jeder in dieser Gesellschaft seinen Platz in einem umfangreichen Getriebe hat. Genauso ist es doch auch mit Soldaten. Ein Müllmann macht mehr für die Gesellschaft als jeder Genderforscher.
Man dankt also erst wenn man selbst eingeschränkt oder abhängig ist.
Halleluja 🤦🏻‍♀️
Denkt einer von euch eigentlich auch mal einer daran, dass diese Menschen froh sein können, dass sie arbeiten DÜRFEN???
Die haben keine monetären Einbußen, die bangen nicht um ihren Arbeitsplatz, die werden zukünftig NICHT beim Jobcenter anstehen müssen, die haben jetzt KEINE schlaflosen Nächte!!! Glaubt ihr denn wirklich, dass ALLE, die jetzt nicht arbeiten DÜRFEN, dies denn wirklich freiwillig machen 🤦🏻‍♀️
Lesen , recherchieren BILDET aber ihr lasst euch lieber vor der Kiste verblöden!!!

Ihr habt NULL Ahnung was da draußen wirklich abläuft 🤦🏻‍♀️