Ihr Lieben...eeeendlich komme ich dazu, euch den zweiten Teil rund ums Wasser aufzuschreiben, bevor wir dann zum nächsten Thema übergehen können. 🤩 Es fehlte ja noch der Bericht darüber, wie wir das Wasser ins Haus bekommen und woher wir es überhaupt beziehen! Unser Haus ist ja bekanntlich autark, das heißt, wir sind nicht an öffentliche Zu- oder Abläufe angeschlossen. Das macht unabhängig, erfordert aber auch einiges mehr an Eigeninitiative. Zuerst mal zu der Frage woher das Wasser kommt 👉 das ist wieder eine längere Story, die ich hier einfach auf ein paar Zeilen zusammendampfe. 😊 Wir haben unser Wasser schon auf mannigfaltige Art und Weise aufs Grundstück geholt - angefangen haben wir ganz bequem - es gibt in der Nachbarschaft einen Brunnen, von dem jeder Wasser beziehen kann, wenn er eine gewisse Summe zahlt und ein gewisses Verhalten an den Tag legt. Diese Art von Verhalten sagte uns jedoch irgendwann nicht mehr zu und so beendeten wir diese "Brunnen-Beziehung". Daraufhin holten wir das Wasser mit Hilfe einer großen Zisterne, einem Anhänger und einer Pumpe aus dem Dorf 👉 runterfahren, (im Ferienhaus der (Schwieger-)Eltern) den Wasserschlauch in die Zisterne hängen, 1000 Liter füllen, hochfahren, die Wasserpumpe in die Zisterne hängen und dann in unsere Zisterne pumpen. Das war auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei, denn wir waren wiederum abhängig von anderen Leuten mit Anhänger, von einem geländegängigen Fahrzeug und von "Straßen"verhältnissen (man sollte es besser Lehmweg-Verhältnisse nennen 😝), die das Hochziehen solcher Massen erlauben, ganz abgesehen davon, dass es sehr viel Zeit und Benzin für die Pumpe benötigte. So stellte sich diese Idee irgendwann auch wieder ein. Von nun an trugen wir eine recht lange Zeit das Wasser "mit den Händen" von einem benachbarten Grundstück mit eigenem Brunnen nach Hause - so hatten wir eine geringe Menge Brunnenwasser, sämtliches Nutzwasser kam "vom Dach" 👉 Regenwasser. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das auch keine endgültige Lösung und der Gedanke an einen eigenen Brunnen kam ziemlich schnell auf. Hier probierte Christoph zuerst, selbst einen Brunnen zu bohren - zusammen mit einem Freund entwarfen sie einen Handbohrer mit Aufsätzen, um ihn zu verlängern. So kamen sie auch circa 7 Meter tief, aber dann wurde irgendwann klar, dass auch DAS nicht das Gelbe vom Ei war. 😝 Also weiter Wasser von Hand schleppen, gleichzeitig ließen wir von einem befreundeten Brunnenbohrer einen Brunnen bohren, der aber leider so gut wie direkt wieder trocken lief 👉 Die Platte hängt zwar schon, aber wir schleppten weiter Wasser... 💦🙄💦 Die gesamte Einrichtung unseres Wassersystems konnte so natürlich auch nicht genutzt werden... Bis wir sowas von genug hatten und eine professionelle Brunnenbohr-Firma engagierten! Die beiden Jungs von dort waren ein Glücksgriff, denn sie bohrten völlig entspannt und gut gelaunt bei Kälte und Matsch bis zu den Knien einen super Brunnen 👉 seitdem schleppen wir das Wasser nicht mehr! 🥳💓💪😍 Dieser Brunnen (falls ihr euch das auch so vorstellt wie ich zu Beginn - also so schön romantisch á la hüfthoch gemauerter Schacht mit Dach drüber und Winde an der ein Eimer hängt - Pustekuchen! Der moderne Brunnen ist ein völlig unauffälliges Rohr mit circa 12 cm Durchmesser, das irgendwo aus dem Boden ragt), beherbergt nun neben dem Wasser 🥰 eine Tiefenpumpe, die man wahlweise mit Solar oder mit einem Stromgenerator betreiben kann. So pumpt sie uns das Wasser in unsere Zisterne und von da geht es wie folgt weiter:

1 comment

Andreas Berger 🫀☀️
Wie man immer Waagerecht herausfindet: Schale mit Wasser, Brett rein... wegen dem Wasser wird es immer 100% waagerecht sein