Neue NATO-Strategie: Blaupause für einen Kalten Weltkrieg

"Die NATO erhebt weiter den Anspruch nach globaler Kriegsführungsfähigkeit und verpasst sich dafür ein neues strategisches Konzept. (NATO-Markenkern Großmachtkonkurrenz)"

"Eine Expertengruppe unter Leitung des früheren deutschen Verteidigungs- und Innenministers Thomas de Maizière (CDU) sowie des früheren US-Diplomaten Wess Mitchell hat in den vergangenen Monaten Handlungsempfehlungen erarbeitet, mit denen das westliche Kriegsbündnis fit gemacht werden soll."

"138 Vorschläge listet ein jetzt veröffentlichtes Papier mit dem Titel "NATO 2030: United for a New Era" (NATO 2030: Einig in eine neue Ära) auf."

"Während NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg von einem "Update" für den Militärpakt spricht, schwärmt Bundesaußenminister Heiko Maas von einer "Frischzellenkur""

"Wie ein Untoter ist der Militärpakt auf der steten Suche nach einer fortdauernden Existenzbegründung und nach einer Ausweitung seiner Zuständigkeiten."

"Wenn man beim Wording von Heiko Maas bleiben will, ist der grenzenlose Feldzug tatsächlich eine "Frischzellenkur" für islamistische Terrorgruppen, er hat ihre Ausbreitung global befördert und islamistischen Mörderbanden steten Zulauf beschert."

"Mit der "NATO 2030" soll die NATO neu begründet werden und dabei ein Stück weit wieder die alte werden. Alle Hoffnung der NATO-Transatlantiker liegt dabei beim neu gewählten US-Präsidenten Joe Biden. Nach seiner Vereidigung am 20. Januar 2021 soll Washingtons Oberkommandierender zum Gipfel nach Brüssel eingeladen werden."

"Dass die NATO kein politischer Debattierclub ist, sondern ein militärischer Pakt mit Anspruch auf globale Interventionsfähigkeit kommt in den formulierten Anforderungen deutlich zum Ausdruck. Gefordert sind für die "NATO 2030" die "Stärkung der Abschreckung und der Verteidigung, einschließlich der nuklearen Abschreckung im Rahmen der allgemeinen Haltung des Bündnisses, die Projektion von Stabilität sowie der Widerstandsfähigkeit in allen Bereichen".

Konkret heißt das, weitere Milliarden für noch mehr Aufrüstung und ein Festhalten am Besitz von Atomwaffen sowie der nuklearen Teilhabe in der NATO. Die Notwendigkeit "nuklearer Abschreckung" solle gegenüber der Bevölkerung stärker kommuniziert werden, heißt es ganz offensichtlich in Reaktion auf die lauter werdenden Forderungen nach Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland.

Lange schon ist die NATO dabei, sich zu entgrenzen. Systematisch betreibt der Militärpakt durch die Aufnahme immer neuer Mitglieder die Einkreisung Russlands. Die "Partnerschaften" mit der Ukraine und Georgien sollen erweitert und gestärkt werden."

archive.is/lfzzn

2 comments

Impfbanause
Mit Islamistenstaaten wie der Türkei lässt sich ganz sicher ein westliches Militärbündnis aufbauen..... Sind nur Alkoholiker, Drogensüchtige und Kinderficker an den Hebeln der Macht?