„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, von dem andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ (George Orwell)
So funktionieren Framing und Propaganda:
*Die Leipziger Volkszeitung treibt wieder einmal „eine Sau durch Stadt und Land“: „Organisator von "Querdenken Leipzig" sei schwer an Corona erkrankt und intubiert."
Die Quelle ist Christoph Josten, Medizinischer Vorstand der Uniklinik Leipzig. Der untermauert es auf der sächsischen Landespressekonferenz mit einem "Appell", Abstand zu halten und nicht so böse zu demonstrieren. Denn der Erkrankte sei acht Tage nach der großen Demonstration am 7. November ins Krankenhaus gekommen und habe sich da wohl angesteckt.
Rasend schnell verbreitet sich die Schlagzeile durch den medialen und Twitter-Äther – vorangetrieben durch den Grünen Jürgen Kasek (welch Zufall!) und, natürlich, beim, nomen est omen, „Volksverpetzer“ (die BILD-Zeitung der Staatsantifa) untermauert mit reichlich übelster Häme und Warnungen vor den Demonstrationen. Auch „linke“ Politiker äffen die Schlagzeile mit Doppelzuschlag Häme nach. Teilweise wird aus "Organisator" oder "Mitorganisator" auch ein "Hauptorganisator" gezimmert.
Niemand, außer ein t-online-Autor fragt mal nach. Laut Uniklinik, woher ja die Quelle kam, wurde der Patient nicht dort behandelt.
Die Anmelder der Demos, die "Bewegung Leipzig", erklären hingegen, in ihren Reihen gebe es keinen Corona-Fall und auch keinen schwer Erkrankten. Bis wieder auf den t-online-Autor nimmt das niemand zur Kenntnis.
Im Gegenteil: Die Medien prahlen herum, der Mann sei "mutmaßlich an Covid-19" verstorben. Es sei ein Gemeinderat der AfD und wahlweise "Mitorganisator", "Organisator" oder gar "Hauptorganisator" der Demo. Wieder gespickt mit jeder Menge Häme, jeder Menge Anschuldigungen gegen die Demonstranten und Frohlocken, weil das ein AfD‘ler war, unter dessen Führung die Demo angeblich gestanden habe.
Der Mann war weder Organisator, noch Mitorganisator, schon gar nicht Hauptorganisator", sondern den Organisatoren nach eigenen Angaben unbekannt. Wie es aussieht, hatte der Verstorbene wohl lediglich, an irgendwelchen Querdenken-Demos teilgenommen. So schnell wird also aus einem (möglichen) Teilnehmer ein Organisator und aus der Demo ein Superspreading-Ereignis - bar jeglicher Fakten.
Niemand weiß, woran er wirklich gestorben ist. Was der Arzt da herumgeprahlt hat, ist datenschutzrechtlich mehr als fragwürdig, mit einigen Ungereimtheiten versehen und mit so gut wie keinen Fakten untermauert. Der Mediziner verfolgte damit offenbar ein persönliches Ziel, vielleicht ein politisches.
Das dann einfach so zu übernehmen, ohne auch nur etwas zu hinterfragen, ist kein Journalismus. Das ist Propaganda, astreine Propaganda. Das Ziel dürfte bekannt sein. Damit haben die Gegner der autoritären Politik ja seit Monaten zu ringen.*
Wir leben in einer Welt, in der Fakten, wenn nicht gleich eine Bedrohung für das Narrativ, so aber zumindest niemanden von der unterdrückten Masse interessieren sollen. Wir sind da bei der Ur-linken Deutung. Frei nach Degenhardt‘s ‚Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder‘. Ein so perfides, manipulatives System - sollte es einen beruhigen, dass auch dies ständig von panischer Angst getrieben ist und besoffen mit der eigenen, natürlich unfehlbaren Deutungshoheit? Oder sollten wir uns grämen, dass selbst einfachst zu durchschauende Narrative und immergleiche Mechanismen ( Denunziation, Cancel Culture, Stigmatisierung etc. ) nicht durch gesunden Menschenverstand oder Fakten angreif- und widerlegbar sind? Mark Twain sagte einmal... Keine Fakten auf der Welt können einen Dummkopf überzeugen. Bleibt uns wirklich nur, uns spitzfederisch und abwartend zurückzulehnen, bis eines Tages, aus einem Gefühl der Allmächtigkeit und Unfehlbarkeit heraus, der Moloch sich selbst zerlegt? Weil das wird passieren. Linke Systeme haben keine gestalterische Energie, keine Substanz. Sind geboren aus Momenten des Zweifels und ernähren sich zu gleichen Teilen von Schuldkult und Utopien. Bis dahin aber..... wird es viele, die dies hier jetzt lesen... nicht mehr geben.
Ein so perfides, manipulatives System - sollte es einen beruhigen, dass auch dies ständig von panischer Angst getrieben ist und besoffen mit der eigenen, natürlich unfehlbaren Deutungshoheit?
Oder sollten wir uns grämen, dass selbst einfachst zu durchschauende Narrative und immergleiche Mechanismen ( Denunziation, Cancel Culture, Stigmatisierung etc. ) nicht durch gesunden Menschenverstand oder Fakten angreif- und widerlegbar sind?
Mark Twain sagte einmal... Keine Fakten auf der Welt können einen Dummkopf überzeugen.
Bleibt uns wirklich nur, uns spitzfederisch und abwartend zurückzulehnen, bis eines Tages, aus einem Gefühl der Allmächtigkeit und Unfehlbarkeit heraus, der Moloch sich selbst zerlegt? Weil das wird passieren. Linke Systeme haben keine gestalterische Energie, keine Substanz. Sind geboren aus Momenten des Zweifels und ernähren sich zu gleichen Teilen von Schuldkult und Utopien.
Bis dahin aber..... wird es viele, die dies hier jetzt lesen... nicht mehr geben.