Es sind geradezu schwindelerregende Quartalszahlen, die zuletzt präsentiert wurden, auf Börsenportalen wird mit Blick auf die Kursentwicklungen schon länger von einem „regelrechten Impfrausch“ berichtet. Zu Wochenbeginn hat nun auch das deutsche Biopharma-Unternehmen Biontech seine Quartals- und Halbjahresergebnisse veröffentlicht und einen neuerlichen Hype auf den Finanzmärkten ausgelöst.
Allein im zweiten Quartal setzte das Unternehmen dank des Impfstoff-Geschäfts demnach 5,31 Milliarden Euro um – der Nettogewinn betrug 2,79 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von mehr als 88 Millionen Euro zu Buche gestanden war. Wie auch US-Partner Pfizer, mit dem Biontech Ende 2020 weltweit die ersten Zulassungen für einen Covid-19-Impfstoff erhalten hatte, erhöhte man nun die Jahresprognosen deutlich. Insgesamt werde Biontech demnach bis Jahresende nun eine Produktion von drei Milliarden Dosen angepeilt. 2022 sollen es dann bis zu vier Milliarden Einheiten sein. Bis 21. Juli wurden mehr als eine Milliarde Impfdosen in mehr als 100 Regionen ausgeliefert – Biontech will damit heuer 12,4 Milliarden Euro mit Impfstoffverkäufen erlösen.
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