Nach Korruptionsskandal: Ratsfraktion PRO CHEMNITZ / Freie Sachsen beantragt Rückabwicklung des "Kaufhof-Deals"!Seit dieser Woche ist schwarz auf weiß bewiesen, dass seitens der Krieger-Gruppe und ihres damaligen Geschäftsführers Spenden an die Chemnitzer AfD geflossen sind. Im zeitlichen Zusammenhang mit dem Beschluss über den Umzug des Moritzhofes in das Kaufhof-Gebäude. Jetzt wird sogar gegen mehrere Stadtratsmitglieder ermittelt.
Nach wie vor stellt sich die zentrale Frage: Welche anderen Parteien stecken noch in diesem Sumpf und haben Gelder erhalten? Hier täten die involvierten AfD-Stadträte gut daran, endlich zur Aufklärung beizutragen (so, wie die von ihnen angefeindeten Stadträte der AfD-Stadtratsfraktion es machen und deshalb verstoßen wurden), statt immer neue Ausreden für den Erhalt des Geldes zu suchen.
Mittlerweile haben zwei Ratsfraktionen, deren Vertreter wahrscheinlich - ebenso, wie wir - keine dubiosen Spenden erhalten haben, in der Lokalpresse gefordert, über eine Rückabwicklung des Beschlusses nachzudenken. Grund genug, um zu schauen, ob nicht nur große Töne gespuckt werden:
Wir haben den entsprechenden Antrag für die April-Sitzung des Stadtrates eingebracht. Und sind gespannt, was bis dahin noch ans Tageslicht kommt!Ratsfraktion PRO CHEMNITZ / Freie Sachsen:
@prochemnitz
Findest Du es nicht begrüßenswert, wenn mutige AfD-Stadträte (wie z.B. Nico Köhler) diesen Skandal aufarbeiten? Genau das macht die Ratsfraktion Pro Chemnitz / Freie Sachsen auch.