Rentner wird bestraft, weil er 3 Jugendliche zum Einkaufen mitnahm.
"Der Rentner hatte dargelegt, dass die drei Jugendlichen, die mit ihm im Auto gefahren waren, ohnehin täglich mehrere Stunden bei ihm in der Wohnung gewesen seien. "Wie eine Art WG" sei das gewesen, deshalb habe er sie zum Supermarkt mitgenommen."
"Während der Rentner in diesem Fall nun mit 100 Euro vergleichsweise glimpflich davonkommt, sieht das im Fall einer mutmaßlichen Quarantäne-Missachtung anders aus: Der Mann soll trotz eines positiven Coronavirus-Tests zweimal seine Wohnung verlassen haben. Die Stadt fordert deswegen 4.000 Euro von ihm. Der 77-Jährige weigert sich, die Strafe zu bezahlen. Er habe mehrfach bei der Stadt um Lebensmittel gebeten, sagt er. Als ihm keine gebracht worden seien, sei er einkaufen gegangen."
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Und doch die obrigkeit darf alles
Aber sich jahrelang über die Menschen in Mitteldeutschland lustig machen. . .