Punks auf Sylt?

„9-Euro-Nutzer strömen auf die Promi-Insel: Punk-Party auf Sylt“
BILD

„Punks feiern auf Sylt mit Sternburg und Gummieinhorn“
NTV

„Sylter werden langsam nervös: Punks verunsichern mit Chaos-Gelage Westerland“
FOCUS Online

Der Punk war ein Musikstil der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, aus dem sich eine Jugendbewegung entwickelte. Seine musikalischen Wurzeln liegen – wie immer – in den USA, nicht in Großbritannien, wie manche Leute heut noch glauben.

Wie viele Jugendbewegungen davor und danach wurde auch der Punk ziemlich schnell kommerzialisiert. Und damit wars vorbei. Denn Punk und Kommerz, das schließt sich aus.

Unter anderem deshalb haben Bands wie „Die Toten Hosen“ oder „Die Ärzte“ mit Punk nichts, aber auch überhaupt nichts zu tun.

Wer sich also seit etwa 1979 immer noch Punk schimpft, oder schön eingedeutscht „Punker“, der ist alles, aber kein Punk. Er ist ein Säufer, ein Junkie oder ein Bettler. Gern alles drei in Personalunion.

Die Penner, die sich da gerade auf Sylt lächerlich machen, haben sich ihr Bier von Amazon liefern lassen – von Amazon!

All das sollte man wissen, über die „Punk“-Plage, die da angeblich über Sylt hereingebrochen ist.

19 comments

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biii baaa
Rio Reiser würde diesen Haufen anspucken (!)

Das war Punk ♥️
Punkt.

Mitdenkend den politischen Staatsapparat kritisch hinterfragen, gesundes Misstrauen gegen Medien und Gesellschaft, nicht einfach blind mitzulaufen und stattdessen seine Meinung anhand von sachlichen Informationen selbst zu bilden… Konversation und Denatte, wenn nötig auch Rückgrat zeigen bei Gegenwind… das hat Punk in der Vergangenheit ausgemacht.

Heute heißt Punk, rüpelhaft und dennoch staatstreu und konform sein…
Da muss und sollte ich widersprechen. Punk ist auch ein Lebensstil der nicht nur was mit Alkohol zu tun hat. Es beschreibt meiner Meinung nach eine egalitäre Haltung zur Obrigkeit. Man rennt denen nicht hinterher und ist etwas lässiger drauf und ist nicht wegen jedem Scheiß gleich genervt, wie wenn man zwei verschiedene Socken an hat. Ich kann es leider schwer beschreiben, es ist ein Gefühl.... Auf jeden Fall hat es was damit zu tun das man unpolitisch ist und lebt und nicht links ist wie diese Kommerzpunks.
Gesellschaftskritik heißt ja nicht gleich politisch links.
Andreas❌
Das sind doch diese geimpften Punks, die für Angie auf die Straße gegangen sind und jetzt Waffenlieferungen in die Kokaine unterstützen.
Thomas K.
Eine neue Zielgruppe auf der Insel kann/sollte man als Chance sehen.... 😉
Man sollte Punks nicht mit irgendwelchen Assis verwechseln.
vvaTT0* 🌡️
Punks not dead! 🖕🏻😉
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Woife
Nationalsozialist != Neonazi (!?)
Anticitizen One
Ulfbert der Auserwählte
Da muss und sollte ich widersprechen. Punk ist auch ein Lebensstil der nicht nur was mit Alkohol zu tun hat. Es beschreibt meiner Meinung nach eine egalitäre Haltung zur Obrigkeit. Man rennt denen nicht hinterher und ist etwas lässiger drauf und ist nicht wegen jedem Scheiß gleich genervt, wie wenn man zwei verschiedene Socken an hat. Ich kann es leider schwer beschreiben, es ist ein Gefühl.... Auf jeden Fall hat es was damit zu tun das man unpolitisch ist und lebt und nicht links ist wie diese Kommerzpunks. Gesellschaftskritik heißt ja nicht gleich politisch links.
Das ist aber heute kein Punk mehr. Die richtigen Punks, die sehen heute oft gar nicht mehr nach Punk aus. Ich war in der Szene, von Anfang der Achtziger bis ich Mitte der Neunziger der Szene dann den Rücken kehrte, da sich alles langsam drehte. Hab auch in Bands gespielt. Was ich so beobachte, aus der Ferne, über Facebook etc, sind Punks heute geimpfte, maskentragende systemkonforme Wixer. Auf der Facebookseite von ner alten Anarchopunkband wurde der Tod von Impfgegner der Alt-Right gefeiert und das Impfen glorifiziert, andere Bands treten demonstrativ mit Maske auf, Konzerte sind teils 2G+, mindestens aber 3G gewesen, als es noch Vorschrift war. man beugt sich dem diesem kranken LGBTwasauchimmer-Kult, kriecht dem kulturmarxistischen Zeitgeist in den Arsch. Punk und Antifa/Autonome waren sich in den Achtzigern definitiv nicht wirklich grün, heute ist es nicht mehr zu trennen. Ich weiß schon warum ich damit irgendwann nix mehr zu schaffen haben wollte.
Anticitizen One
Das ist aber heute kein Punk mehr. Die richtigen Punks, die sehen heute oft gar nicht mehr nach Punk aus. Ich war in der Szene, von Anfang der Achtziger bis ich Mitte der Neunziger der Szene dann den Rücken kehrte, da sich alles langsam drehte. Hab auch in Bands gespielt. Was ich so beobachte, aus der Ferne, über Facebook etc, sind Punks heute geimpfte, maskentragende systemkonforme Wixer. Auf der Facebookseite von ner alten Anarchopunkband wurde der Tod von Impfgegner der Alt-Right gefeiert und das Impfen glorifiziert, andere Bands treten demonstrativ mit Maske auf, Konzerte sind teils 2G+, mindestens aber 3G gewesen, als es noch Vorschrift war. man beugt sich dem diesem kranken LGBTwasauchimmer-Kult, kriecht dem kulturmarxistischen Zeitgeist in den Arsch. Punk und Antifa/Autonome waren sich in den Achtzigern definitiv nicht wirklich grün, heute ist es nicht mehr zu trennen. Ich weiß schon warum ich damit irgendwann nix mehr zu schaffen haben wollte.
Aber du bestätigst damit doch einen Teil dessen was ich geschrieben habe. Die Punks von damals hätten sich Regierungsmaßnahmen nicht angebiedert, da denen sowieso alles am Arsch vorbeiging. Vorallem das was irgendeine Obrigkeit von sich gibt.

Da gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn ich so das von dieser Band lese, entweder sind die geklont, oder irgendwie umprogrammiert. Aber es ist wie mit meinem Onkel. Früher Grüne Liga und Bäume pflanzen an der Autobahn und natürlich Punk und heute Geo-Leser, Spiegel-Leser und Spießer mit E-Auto. Vlt liegt es auch daran, dass die Leute jetzt Kinder haben. Vlt will man dann vorzeigewasweißich sein.
Es gibt sie aber noch, davon gehe ich aus. Hab auch den ein oder anderen kennengelernt.
Anticitizen One
Mach dich mal weg hier, ich hoffe der Scheiß wird zügig gelöscht! Du bist entweder tatsächlich ein schwerkriminelles Element oder ein Honeypot!
Ein was? Wieso braucht es immer ein englisches Wort in einem deutschen Satz?
Übrigens kann es auch einfach ein Programm zum finden von unliebsamen Elementen der Gesellschaft sein. Wäre nix neues.
Anticitizen One
Ulfbert der Auserwählte
Ein was? Wieso braucht es immer ein englisches Wort in einem deutschen Satz? Übrigens kann es auch einfach ein Programm zum finden von unliebsamen Elementen der Gesellschaft sein. Wäre nix neues.
Das ist ja ein Honeypot oder von mir aus auch "Honigtopf". Lockt an und klebt. Honeypot ist vielen einfach geläufiger weil die Bildung dieses Begriffs in dem Zusammenhang aus dem Englischen kommt.
So ist es. Die ganz jungen, rebellischen Leute, die noch Zuhause wohnen, nenne ich immer Taschengeldpunker, die anderen sind eher Obdachlose.