Gil Ofarim berichtete vor knapp zwei Wochen, dass er von einem Mitarbeiter des Westin Hotels dazu aufgefordert worden sei, seine Halskette mit einem Davidstern einzupacken. Nun werfen Aufnahmen der Überwachungsvideos Fragen auf. So sollen die Videos zeigen, dass Ofarim offenbar gar keine Kette mit einem sichtbaren Davidstern trug.
"Ofarim äußerte sich auf Anfrage und sagte: »Es geht nicht darum, ob die Kette zu sehen war.«"
"Die Leipziger Polizei soll inzwischen »erhebliche Zweifel« am ursprünglich geschilderten Ablauf der Ereignisse haben. In einer Vernehmung habe Ofarim gesagt, er wisse nicht mehr sicher, ob er an dem Abend eine Kette trug."
archive.is/7aAWSPassend dazu:
neulandrebellen.de/2021/10/beweise-die-rueckkehr-der-inquisition@SandraGabriel269
Das Tragische ist, dass er durch seine Halbwahrheit ein tatsächliches Problem der Gesellschaft noch vergrößert, indem er jeden anderen diskriminierten Juden dem Verdacht aussetzt, er würde in Wahrheit nur seinen Glauben vorschützen, um andere Ziele zu erreichen, indem er einen "Bonus" ausspielt. Seinem angeblichen Ziel, Antisemitismus als Betroffener offen anzuprangern, hat er damit einen Bärendienst erwiesen. Keine Ahnung, wie er da wieder rauskommen will. Vielleicht sollte er sich als säkulärer Jude mal mit einem orthodoxen Rabbi zum Thema "Buße und Gewissen" unterhalten. Oder mal im Talmud lesen...