Die Hornisse wird oft als „Killerwespe" bezeichnet und aus Panik erschlagen, besprüht und ausgeräuchert. Doch die Wahrheit ist einfach: Sie ist friedlicher als jede Wespe am Kuchentisch und streng geschützt.
Ihr Stich ist nicht gefährlicher als ein Bienenstich. Der Spruch „drei Stiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd" ist eine der ältesten Tierlegenden Deutschlands — und komplett falsch. Das Gift der Hornisse ist sogar schwächer als das einer Honigbiene.
Die Hornisse jagt Wespen, Fliegen und Mücken im Flug und füttert damit ihre Larven. Ein Hornissenvolk fängt pro Tag bis zu 500 Gramm Insekten — darunter die Wespen, die am Kaffeetisch belästigen. Die Hornisse ist die Lösung für das Wespenproblem, nicht ein größeres.
Sie kommt nie an den Kuchen. Sie trinkt keinen Saft, will kein Fleisch. Sie will Fliegen. Wenn sie abends ans Fenster fliegt, dann nur, weil das Licht sie anzieht.
Hornissennester zu zerstören ist eine Straftat. Hornissen stehen in Deutschland unter besonderem Artenschutz. Wer ein Nest entfernt, beschädigt oder die Tiere tötet, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 Euro. Nicht weil Juristen Insekten mögen — weil Hornissen selten geworden sind und das Ökosystem sie braucht.
Bitte nicht erschlagen, nur weil sie größer ist als eine Wespe. Sie ist missverstanden, nicht gefährlich.
https://x.com/jaykay82131/status/2027730243822264724
Nachdem sie sich binnen weniger Minuten mindestens 10 Bienen geholt hat, habe ich dem Vieh eine verpaßt.
Das war schon ein sehr merkwürdiges Verhalten, weil ich sowas noch nie gesehen habe bei Hornissen.
Wenn diese Viecher auftauchen, sollte dies dem Naturschutz gemeldet werden, da es sich um eine invasive Art handelt. Dann kommen die und entfernen das Nest.