• Utopien sind lebenswichtig — Der junge Autor Lino Zeddies macht eine bessere Welt lebendig und bahnt damit den gedanklichen Weg zur sozial-ökologischen Wende.
Die Behauptung, es gäbe zu unserer Gesellschaft keine Alternativen ist eine glatte Lüge. Auf dieser Welt wimmelt es von Ideen, Plänen und ausgearbeiteten Konzepten für eine ökologische und sozial gerechte Welt. In lokalen Projekten werden viele dieser Ideen bereits praktisch umgesetzt. In seinem Buch „Utopia 2048“ sammelt Lino Zeddies eine Vielzahl solcher Konzepte und verwebt sie in seiner Zukunftswelt zu einer literarischen Realität. Und das könnte Leben retten. — weiter lesen

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Haben Sie schon mal von dem Konzept "M-Frühling" gehört? Vermutlich nicht, da alles, was darüber existierte, damals verschwand. In den 80-ern leitete Hans A. Pestalozzi den Schweizer Weltkonzern "Migros" (Lebensmittel, Banken, Industrie, Handel usw.) und bekam vom Eigentümer Duttweiler den Auftrag, eine Expertenkommission zusammen zu stellen. Auftrag: Konzept erarbeiten, ob es möglich sei, in Zusammenarbeit mit allen Weltkonzernen so zu agieren, dass weltweit keine Natur zerstört oder Menschen ausgebeutet werden. 30 Experten erstellten ein Konzept, was Pestalozzi auf einer Versammlung den 30 einflussreichsten Konzernchefs präsentierte mit anschließender Diskussion. Ergebnis: KEINER konnte abstreiten, dass das möglich wäre! Kurze Zeit später wurde Pestalozzi aus seinem Posten an der Spitze der "Migros" entfernt. Das Konzept "M-Frühling" und alle Unterlagen darüber verschwanden. Er zog sich auf einen Einsiedlerhof zurück, schrieb einige Bücher, wurde in der Öffentlichkeit als verrückt hingestellt und beging einige Zeit später Selbstmord. Bis heute konnte ich so gut wie nichts über "M-Frühling" finden, außer in seinen Büchern. Vielleicht hat jemand anderer mehr Glück?