Eine unfassbare Katatrophe im Libanon. Der Hafen von Beirut wurde in einer gigantischen Explosion komplett vernichtet. Mindestens 50 Menschen sind tot und mehr als 2700 sind verletzt. Das das ein "Unfall" war und so eine Bombe auf "unsicher gelagertes" Material zurückgeht ist mehr als unwahrscheinlich...
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Maik Mugato
Da bin ich ja fast wieder froh, in einem derart sicherheitsfanatischen Land zu leben.
Ernst Jünger
Die Umvolkungsbombe, welche in den 60ern gelegt wurde und von Merkel verschärft wurde, hat 6 Millionen mal mehr Opfer gefordert bisher.
Babylon
das sieht halt wirklich nicht wie ein unfall aus eine schokwelle so stark sie zerreisst alle umliehenden gebäude ist nicht normal umfall explosionen sind normalerweise sehr heiss und feurig ausser es handelt sich halt um wadden die nicht explodieren sollten
Peterle, kannste nur kleingeschriebene Wörter aneinanderhängen, oder ist es auch möglich, Groß- und Kleinschreibung sowie Interpunktion einzusetzen, um vernünftige Sätze zu bilden?
Nein, kein Sprengstoff. Es war ein Rohstoff, Ammoniumnitrat, aus dem man Dünger, aber auch Spengstoff herstellen kann. Die chemische Energie allerdings, die ihm innewohnt, läßt ihn, wenn er unter Druck (auch mechanischen Druck) gerät in Millisekunden explodieren, und das hat dann die Wirkung einer großen, unkontrolliert in die Luft gehenden Ladung Dynamit. Es erzeugt eine Druckwelle, die Wände, Beton, ja sogar den Erdboden wegdrückt und einen Krater neben einer Trümmerlandschaft zurückläßt. Dieser Stoff soll angeblich vor Beirut auf hoher See beschlagnahmt, und, da der Verdacht bestand das man das zur Bombenproduktion einsetzen wolle, in einem Lagergebäude im Hafen sichergestellt wodern sein. Offenkundig ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, die für solche Stoffe und deren Endprodukte wie z.B. Kunstdünger seit 100 Jahren bekannt sind, seit die Menschen in aller Welt mit diesem Stoff hantieren. Da reichte dann wohl ein Brand (Anschlag? Unglück? Angriff?) oder eine kleinere Druckwelle am ungesicherten Lagerort aus, um diese Großkatastrophe auszulösen.
Da die Explosion in einem Hafen (Wasser!) stattfand, befanden sich um den Explosionsort herum, vor allem in südlicher Richtung, Millionen Liter Wasser. Dieses Wasser wird durch die blitzartig enstehende massive Druckwelle, die sich mit mehr als 300 m pro Sekunde ausbreitet, in einer 20/stel Sekunde dermaßen zusammengepresst dass es sich erhitzt und in mehrere 100 Grad heißen Wasserdampf verwandelt. Dieser dehnt sich auf das 1000-fache aus, und kann nur nach oben und zur Seite entweichen, in Form einer zunächst halbkugelförmigen kreisrunden, später pilzförmigen (heißer Wasserdampf steigt wegen seines spezifisch geringen Gewichts auf) riesigen Wolke, die mit Überschallgeschwindigkeit nach oben und zur Seite schießt, und dann nach weiteren Sekunden in mehreren Kilometern Höhe verpufft.
Man hat bei Atombombenversuchen im Pazifik Wasserstoffbomben im Meer unterhalb der Wasseroberfläche gezündet, da gibt es dann diesen Effekt noch mal 10.000-mal größer, und der heiße Wasserdampf steigt in einer riesigen pilzförmigen Wolke bis 40 km hoch in die Stratosphäre, wo es normalerweise gar keine Wolken gibt (in 8 km Höhe ist ungefähr Schluss). Gleicher physikalischer Effekt.
Deshalb erinnert der optische Verlauf dieser riesigen, aber konventionellen Explosion den Laien auch an eine "kleine Atombombe". Denn das, was man bei der Atombombenexplosion sieht, ist nicht die Radioaktivität (die ist unsichtbar), sondern die termische und drucktechnische Wirkung der Explosion. Die dem zugrunde liegende Newtonsche Physik ist aber bei konventionellen Bomben und Atombomben identisch. Deshalb spricht man bei Atombomben auch von "Thermonuklearbomben".
❌ Ulli Z.
Wer sich fragt, wozu dann die Atombombe erfunden wurde, wenn man auch mit konventionellen Spengstoffen auf einen Schlag einen ganze Stadtteil oder einen Hafen plattmachen kann: Es ist das spezifische Gewicht.
Eine konventionelle Bombe, die die Verwüstung einer Atombombe anrichten würde, würde hunderte Tonnen schwer sein, und so groß wie ein Hochhaus. Unmöglich, so etwas unter sicheren Arbeitsbedingungen überhaupt zu produzieren. Weiterhin unmöglich, eine solche konventionelle Megabombe mit einem Flugzeug über Feindesland zu schaffen, und dort abzuwerfen. Das ist der ganze Grund.
Jemand, der Bürgerkiegserfahrung hat. Er weiß genau: Wenn es richtig knallt, hat man nicht blöd rumzuquatschen oder gar auszuflippen oder sogar noch zum Unglücksort hinzurennen (wie die Amis bei 9/11) sondern sich blitzartig und reaktionsschnell vor allem selbst in Sicherheit zu bringen. Was er dann ja auch tut.
sadboyflex
Direkt auf "Das war kein Unfall, das war wohl eher ein Anschlag!" zu hetzen ohne auch nur einen Fakt zu kennen. Was soll das denn Sellner? Kenne ich eigentlich anders von dir. Unfälle passieren nunmal. Willst du jetzt jede Explosion die auf der Welt geschieht dem IS oder sonst wem zuschreiben? Bleib einfach bei den Fakten. Aber diese ganzen Verschwörungstheoretiker Vollidioten die sich in jeder Kommentarsektion tummeln wollen ja genau sowas lesen.
Was soll übrigens "Wadden" bedeuten?
https://www.bellingcat.com/news/mena/2020/08/04/what-just-blew-up-in-beirut/?fbclid=IwAR10pZi30rnPnftrhthfePMMTohK_bBF6KoNCV_EQ-sDFaKjI9UfSY8vyTQ
Dieser Stoff soll angeblich vor Beirut auf hoher See beschlagnahmt, und, da der Verdacht bestand das man das zur Bombenproduktion einsetzen wolle, in einem Lagergebäude im Hafen sichergestellt wodern sein. Offenkundig ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, die für solche Stoffe und deren Endprodukte wie z.B. Kunstdünger seit 100 Jahren bekannt sind, seit die Menschen in aller Welt mit diesem Stoff hantieren. Da reichte dann wohl ein Brand (Anschlag? Unglück? Angriff?) oder eine kleinere Druckwelle am ungesicherten Lagerort aus, um diese Großkatastrophe auszulösen.
Man hat bei Atombombenversuchen im Pazifik Wasserstoffbomben im Meer unterhalb der Wasseroberfläche gezündet, da gibt es dann diesen Effekt noch mal 10.000-mal größer, und der heiße Wasserdampf steigt in einer riesigen pilzförmigen Wolke bis 40 km hoch in die Stratosphäre, wo es normalerweise gar keine Wolken gibt (in 8 km Höhe ist ungefähr Schluss). Gleicher physikalischer Effekt.
Deshalb erinnert der optische Verlauf dieser riesigen, aber konventionellen Explosion den Laien auch an eine "kleine Atombombe". Denn das, was man bei der Atombombenexplosion sieht, ist nicht die Radioaktivität (die ist unsichtbar), sondern die termische und drucktechnische Wirkung der Explosion. Die dem zugrunde liegende Newtonsche Physik ist aber bei konventionellen Bomben und Atombomben identisch. Deshalb spricht man bei Atombomben auch von "Thermonuklearbomben".
Eine konventionelle Bombe, die die Verwüstung einer Atombombe anrichten würde, würde hunderte Tonnen schwer sein, und so groß wie ein Hochhaus. Unmöglich, so etwas unter sicheren Arbeitsbedingungen überhaupt zu produzieren. Weiterhin unmöglich, eine solche konventionelle Megabombe mit einem Flugzeug über Feindesland zu schaffen, und dort abzuwerfen. Das ist der ganze Grund.