Berechnungen des Handelsverbandes ergaben, dass jeder durch den Lockdown verlorene Verkaufstag die Einzelhändler 700 Millionen Euro kostet. Pro Woche sind das 4,2 Milliarden Euro Verlust.

Adler: Stellte für seine 142 Geschäfte in Deutschland ein Insolvenzverfahren

Dielmann: Schloss im Dezember 13 Filialen seiner bekannten Marken Dielmann, Dstep und Sommerkind

Douglas: Will fast jede siebte Filiale in Deutschland schließen
 
Escada: Knapp die Hälfte der Filialen soll geschlossen, Mitarbeiter entlassen werden

Esprit: Ketten wie Douglas, Zara, Esprit u.a. wollen sich aus den Einkaufsstraßen zurückziehen

Flying Tiger: Wurde an Investor EQT verkauft

Galeria Karstadt Kaufhof: Beantragte Staatshilfen für seine Warenhäuser

H&M: Weltweit sollen 250 Filialen schließen

Pimkie: Kündigte an, die Hälfte der rund 75 Geschäfte in Deutschland schließen zu wollen

Topshop: Die Filialen werden womöglich geschlossen

Zara: Das Unternehmen zieht sich aus den deutschen Innenstädten eher zurück

archive.is/bkifw

4 comments

Habe ein wenig die Werbetrommel für dich geschlagen Sandra,

Gruß aus SOA.
Und das sind jetzt die Großen. Wie sieht die Liste der Kleinen aus...
Marco Kurz
Die kleinen Läden sind die, die das Rad der Wirtschaft am laufen halten und werden die sein die es am härtesten trifft.
Die Auswirkungen werden wir aber erst im nächsten Jahr sehen.
Weil die Leute versuchen werden das gesparte mit zu investieren.
Das macht keiner aus den Großen Filialen.
Dort stehen nur irgendwelche Aktionenäre die Geld verdienen wollen und ihr Kapital raus nehmen sobald sich eine Krise ergibt.
Die Gesellschaft hat auf das falsche Pferd gesetzt.
Und jetzt verliert sie an dem was sie nicht geglaubt haben, was passieren kann wenn man die kleinen Unternehmen vergisst.