Habeck: "Unternehmen sind nicht insolvent, sie hören nur auf, zu verkaufen"
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Michael Mohammed
Meine Birne ist nicht hohl die kann nur nicht Denken. Grüße euer Rooooobert
Holger Scharf
Ich will diesen Honk ja nicht verteidigen, aber eine Betriebsschließung und eine Insolvenz sind völlig unterschiedliche Dinge. Der geistig behinderte Bildungsdeutsche versteht diesen Unterschied offensichtlich nicht, deshalb wird leider auch immer wieder dieser Unsinn geposted.😪
So völlig unterschiedlich ist beides nun auch wieder nicht. Im vorliegenden Fall wurden schon 16 Filialen in der Vergangenheit geschlossen und es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von weiteren Filialschließungen und Abbau von Mitarbeitern auszugehen, wenn nicht am Ende sogar die Schließung des gesamten Betriebes stehen wird.
Doch, es sind völlig unterschiedliche Dinge. Hier kommt es jetzt zwar offensichtlich zu einer Betriebsschlieẞung aufgrund einer Insolvenz, aber jede Betriebsschließung als Insolvenz zu betiteln ist falsch. Selbst eine Betriebsschließung aus wirtschaftlichen Gründen (z. B. Marge zu gering) ist deshalb noch lange keine Insolvenz. Auch eine Standortverlagerung (vorzugsweise ins Ausland) mit vorheriger Betriebsschließung hat mit einer Insolvenz absolut nichts zu tun.
Es hat hier niemand jede Betriebsschließung als Insolvenz betitelt. Im Übrigen ist so gut wie jede Insolvenz zumindest mit Personalabbau verbunden und in vielen Fällen auch mit Schließungen von Betriebsteilen. Sie kommt auch nicht aus heiterem Himmel. Im vorliegenden Falle gab es schon vor der Insolvenzanmeldung wirtschaftliche Probleme, deshalb hat bereits ein massiver Personalabbau mit Filialschließungen vor der Insolvenzanmeldung stattgefunden. Die Ursachen sind, ebenso, wie bei einer Betriebsschließung aus wirtschaftlichen Gründen ohne vorherige Insolvenzanmeldung wirtschaftlicher Natur.