"Die Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt trotz massiver staatlicher Hilfen härter als noch im Frühjahr angenommen. Die sogenannten Wirtschaftsweisen der Bundesregierung ... erwarten nun, dass im laufenden Jahr das Bruttoinlandsprodukt um mehr als 5,4 Prozent zurückgeht, bezogen auf den Vorjahreszeitraum. Im kommenden Jahr könnte die Wirtschaft auf niedrigem Niveau um 4,7 Prozent wachsen, 2022 dann um 2,7 Prozent."
"Die Unsicherheit trifft vor allem Dienstleistungsbranchen, die in besonderem Maße auf soziale Kontakte angewiesen sind, dazu gehören Gaststätten und Tourismus, das Veranstaltungsgewerbe, aber auch der Luftverkehr."
"Der zweite große Grund für die schlechtere Entwicklung ist, dass Unternehmen zögern, zu investieren. Auch hier herrscht Unsicherheit, etwa was Lieferketten betrifft, aber auch Absatzmärkte."
"Nach Ansicht der Wirtschaftsweisen dürfte die deutsche Wirtschaft erst Ende 2022 wieder normal ausgelastet sein."
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