Wer sich jetzt wundert und denkt "Ähm, wieso zwei?! Eins für Männer und eins für Frauen oder wie?!" Nein, nicht deswegen. 😉 Das System funktioniert so, dass die zwei Kammern abwechselnd genutzt werden: Zuerst nutzt man die Eine bis sie voll ist, dann verschließt man oben die Klobrillenöffnung und wechselt zur anderen Kammer. Nun macht man diese voll, während das Material in der ersten Kammer Zeit hat, in Ruhe zu verkompostieren. Wenn die zweite Kammer voll ist, kann man aus der Ersten ganz entspannt den Kompost ernten. Das Ganze ist ein wenig schräg konstruiert, damit Flüssigkeiten ablaufen können und der Kompost im Klo nicht zu feucht wird 👉 dann fängt er nämlich an zu stinken. Da unser Klo nur von zwei Leuten genutzt wird und wir das "kleine Geschäft" eh lieber draußen erledigen, kommt flüssigkeitstechnisch eine verschwindend geringe Menge zustande, sodass dieser kleine Rest getrost so abfließen kann. Bei größeren Mengen ist das so geruchstechnisch von außen sicher nicht die beste Lösung.

4 comments

Wie kann man nur so herrlich witzig über Sch...schreiben. Klasse 👍👍👍
ghostdognet
Besser wäre, den Urin von den festen Bestandteilen zu trennen. Dafür gibts Einsätze für Komposttoiletten. Um die Geruchsbildung zu verhindern, einfach eine Mischung aus Pflanzenkohle, Urgesteinsmehl und EM (effektive Mikroorganismen) herstellen und nach jedem Toilettengang etwas darüber streuen. Die Kompostierung geht dann auch schneller vonstatten.
ghostdognet
Ansonsten, klasse Idee 👍
Er wird ja getrennt, wie beschrieben. Wie gesagt hat sich ein "richtiges" System für unser Empfinden nicht gelohnt, da wir sehr wenig in das Klo pinkeln. EM nutzen wir auch zur Geruchsminderung und schnelleren Kompostierung.