🛡Die Auseinandersetzung zwischen Russen und Muslimen fing nicht erst mit dem Tschetschenien-Konflikt an. Bereits Iwan „der Schreckliche“ bekämpfte die islamischen Khanate (Staaten) die russisches Territorium besetzt hielten.
„Mit dem Sieg über die „islamische Horde“ konnte Iwan sich als Mehrer des russischen Zartums präsentieren und damit seine neue Form der Herrschaft eindrucksvoll unter Beweis stellen. Was das bedeutete, sollten die nächsten Jahre zeigen. Wie in einem Dominospiel unterwarfen sich die übrigen Khanate an der unteren Wolga und in Sibirien; einzig die Krimtataren konnten ihre Selbstständigkeit sichern und blieben bis ins 18. Jahrhundert gefährliche Nachbarn.“
Oder: "wie arme, muslimische Migranten und Kriegsflüchtlinge schon vor Jahrhunderten von russischen Neonazis verfolgt und ermordet wurden.", würde man die GEZ TV-Version verfassen wollen.
Diesen Sommer war ich in Kasan. Eine absolut europäische Stadt! Trotz 50% nominaler Moslems und über 55% in Tatarstan, jedoch hat der Einmarsch der Russen vom Islam da nicht mehr viel übrig gelassen. Alle ("Muslime" nicht weniger als Christen) trinken dort Alkohol, essen Schweinfleisch, die Tatarinnen sind in der Regel leichter bekleidet, als die Russinnen und Kopftücher sieht man bei den Tatarinnen gleichermaßen wie bei den Russinnen (nicht oft). Und zwischen den Religionen herrscht Frieden. Die Araber würden sagen, ein kastrierter Islam.
Ich habe in meiner Verwandtschaft Tataren und weiß daher ebenfalls, dass diese mit Abstand zu den gemäßigsten Moslems gehören, ähnlich wie die Zentralasiaten. Auf Platz 2 kommen meinem subjektiven Befinden nach Albaner und alevitische Türken. Dann lange Zeit erstmal nix. Die Tschetschenen, Nafris, Afghanen, Iraker und Syrer hingegen kannste allesamt in die Tonne kloppen. Nutzloses, kriminelles und integrationsunwilliges Gesindel sind das, mehr nicht.