Ein Rüstungsunternehmen hat einen Roboterhund mit einem Maschinengewehr ausgestattet - damit wird eine moralische, rechtliche und technische Grenze überschritten"Ein Maschinengewehr auf Beinen – das wurde bei einer Militärmesse in Amerika vor einigen Tagen vorgestellt. Die Maschine wurde in Zusammenarbeit von Ghost Robotics und dem Rüstungshersteller Sword Defense entwickelt und besitzt Features wie eine Wärmebildkamera und 30-fachen optischen Zoom – und eben ein Maschinengewehr mit einem Zehn-Runden-Magazin mit 1.200 Metern Reichweite. Auf Twitter stellen sie ihre „neueste Tödlichkeit“ vor"
"Expert:innen sind schockiert und protestieren gegen den schwer bewaffneten Roboterhund, berichtet Futurism. „Damit wird eine moralische, rechtliche und technische Grenze überschritten“, sagt der AI-Professor Toby Walsh von der UNSW Sydney. Denn diese Waffen werden auch von Terrorist:innen und „Schurkenstaaten“ verwendet werden und „Waffen des Terrors“ sein. Fehler mit einer solchen Art von Roboter können fatale Auswirkungen haben. Die Präsentation dieses laufenden Maschinengewehrs sei ein Wendepunkt in der Entwicklung von Killerrobotern – insbesondere weil nicht klar sei, wie autonom der Waffenroboter agiere.
Ohnehin würden global schon die Grenzen verschwimmen zwischen von Menschen gesteuerten Drohnen und mit KI ausgestatteten Drohnen mit autonomen Tötungsfähigkeiten. Walsh verwies dabei auf die Tötung eines iranischen Atomphysikers durch eine ferngesteuerte und KI-unterstützte Roboterwaffe mit Gesichtserkennungssoftware. Auch Stuart Russell, Computer Scientist an der University of California, hat sich geäußert. Er spricht von der überwältigenden negativen Reaktion im Internet. „Normale Menschen“ würden verstehen, dass es keine gute Idee sei, wenn man Maschinen erlaube, Menschen zu töten. „Terminator war eine Warnung, keine Bedienungsanleitung.“
archive.is/yPuwQ@SandraGabriel269
Merkel ist nicht Weg👣👣 die bleibt nur im Hintergrund. Das ist noch schlimmer schlimmer.. Informationen sind wichtig. Okay.