9 comments

Marcus
Ziemlicher Schwachsinn was diese Dame erzählt. Und. Jeder kann versuchen Beamter zu werden wenn es so toll ist. Also leise heulen.
Dieser Beitrag hat absolutes Mainstream-Niveau. Alles wird irgendwie verdreht und falsch betrachtet. Neid und Spaltung werden erzeugt. Wenn ich schon höre, Beitrag zur privaten Krankenversicherung... falsch. 50% der Arztrechnung, den Rest muss ich privat absichern, bei mit über 400 vom Nettogehalt monatlich. Und das bleibt auch während der Pension so.
Apropos Pension - wieso fordert niemand ein Rentensystem, das der Pension ähnlich ist? Positives Denken!

Es sind viele Beamte in der Bewegung (min. 10% der Beamten) und sehen sich als falsche Schlange an der Brust des Staates. Wollt ihr, dass die gehen?

Ich bin es leid, mich ständig beleidigen zu lassen - ich bin leider in den Jahren empfindlichen geworden.
Beamtenmikado ist noch OK, wer sich zuerst bewegt... Das ist 1 Witz. Aber hier wird vollumfänglich ausgeteilt und jeder Beamte beleidigt und diskreditiert. Ja, ist so ein bisschen Böhmermann...
Zum großen Teil unrichtig oder bewusst unvollständig. Grundsätzlich muss man außerdem normale Beamte von Wahlbeamten unterscheiden. Letztere sind viel besser gestellt.
Robi Dontiwaz
Wenn das alles wahr ist, bedaure ich dass ich 40 Jahre BEAMTER (Polizist) in Österreich war....denn dort in meiner Heimat gibt es DAS ALLES EBEN NICHT....sehr wohl zahle ich (verdammt viel, oft mehr als Angestellte) in die Pensions- und Krankenkasse ein....und die ganzen genannten Zulagen gibt es nicht...ich habe in der ganzen Zeit meine Gesundheit ruiniert und jede (bis auf 2 x) Gehaltserhöhung lag weit unter der Inflationsrate...3 Jahre lang gab es eine NULL-LOHNRUNDE....das ist ein arger Reallohnverlust und ein gewaltiger Schaden....für jede ZWANGS-ÜBERSTUNDE (oft ungewollt über 100 Überstunden) musste ich Pensionsbeitrag zahlen, den ich jetzt im Ruhestand eben NICHT ausgezahlt kriege....ich hab mehr eingezahlt als jeder Angestellte und Arbeiter!!!
Ein Sozialstaat, ist in Wirklichkeit ein Parasitenstaat!
Pro libertate
Diese 400 zahlen "normale" Angestellte und Arbeiter auch. Sogar weit mehr! Denk eher du noch mal an deine Privilegien. Ich kenne genügend Beamte welche mein Urteil über sie nur bestätigt (Mikado etc.)
Ich verstehe dich dahin gehend richtig, dass du als erstes die Schieflage zwischen Angestellten und Beamtentum innerhalb des Systems beheben willst, als zuerst gemeinsam gegen das System zu marschieren?
Du möchtest die Beamten nicht neben dir stehen haben und gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen?

Ich glaube auch, dass es Ungerechtigkeit gibt zwischen Angestellen/Arbeitern und Beamten. Aber warum immer auf die Beamten einschlagen und nicht stattdessen sagen: So wie die Beamten will ich es auch?

Verstehst du was ich sagen will?

Zum einen ist nicht alles Gold, was glänzt - das Beamtentum ist mit reichlich Vorurteilen befrachtet - man müsste sich einfach mal vorbehaltlos hinsetzen und darüber reden... Diese 400 gehen bei Angestellten vom Brutto ab, bei Beamten vom Netto. Ein erheblicher Unterschied. Nichtsdestotrotz geht es den Beamten natürlich gut. Aber wen vergleichst du hier? Apfel mit Birnen? Einen Regierungsbaurat (Bauingenieur) mit einem Maurer oder Kaufmann?
Zum anderen wird es in einem neuen System diese Unterschiede gar nicht mehr geben...

Jetzt nochmal die Frage:
Darf ich noch mit dir marschieren oder trittst du mir lieber in den Allerwertesten, nur weil ich Beamter bin?
Cahip
Diese Neiddebatte ist schlimm.Ich war Beamtin im mittlerenDienst (wie die meisten bei der Post u.a.).Das einzige Privileg ist die private Krankenversicherung. Jedoch konnte und kann sich doch jeder privat versichern!!!