Lockdown besonders schwer für Jugendliche und junge Erwachsene
"Je länger die Krise im Zuge der Covid-19-Pandemie andauert, umso mehr rücken ihre psychischen Folgen in den Fokus. Soziale Isolation, eine unsichere Zukunft, ökonomische Sorgen sowie Angst um die eigene Gesundheit und die von Familie und Freunden können die psychische Gesundheit von Menschen weltweit beeinträchtigen. Die psychischen Langzeitfolgen sind noch unklar, doch schon jetzt legen erste Studien nahe, dass das Risiko für Depressionen, Angsterkrankungen, Belastungsstörungen und Suchtverhalten zunimmt."
"Weitere besonders anfällige Gruppen: Zu diesen gehörten Menschen, die bereits unter einer psychischen Erkrankung leiden, aber auch Ältere, Alleinstehende und Menschen, die kaum soziale Netzwerke haben. In diesem Zusammenhang seien speziell Obdachlose betroffen, die ohnehin ein stärkeres Vereinsamungsrisiko aufwiesen. Hinzu kämen Menschen, deren ökonomische Lage fragil sei."
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