Absolut! Ein zweiter deutscher Staat hätte eine politische Alternative geboten und hätte eine Konkurrenz geschaffen, die eine bewusste Fehlpolitik, wie wir sie gerade erleben, nicht erlaubt hätte.
Auch die Art der Wiedervereinigung, für die einzig und allein Helmut Kohl die Verantwortung trägt, war kausal für die heutigen Fehlentwicklungen. Formell is das wiedervereinigte Deutschland die Fortsetzung Westdeutschlands, aber faktisch die Ostdeutschlands. Richtig wäre es gewesen, dass sich das deutsche Volk, wie im GG vorgesehen, eine neue Verfassung gibt und einen neuen deutschen Staat gründet. Stattdessen wurde die Hauptstadt in den Osten verlegt, wo sie nahtlos an die totalitären Traditionen der DDR anknüpfte. "Quotenossis" wurden trotz ihrer offensichtlichen Unfähigkeit und fragwürdigen politischen Vergangenheit in die Regierung aufgenommen, um die Inklusivität des wiedervereinigten Deutschlands zu demonstrieren. Doch dadurch kamen lediglich kommunistische Seilschaften erneut an die Macht, wie sie sich dann in Gestalten wie Merkel und Gauck zeigten. Damit war die ehemalige Bundesrepublik nicht nur in Form der Hauptstadt, sondern auch personell zur Nachfolgerin der DDR geworden. Und während die Ostdeutschen sehr wohl aus eigener Erfahrung diese unselige Wiederkehr des alten Regimes bemerkten, war die Mehrheit der westdeutschen Gutmenschen mit Blindheit geschlagen und ließ sich schlafwandelnd in eine neue kommunistische Diktatur führen.
All dies hätte verhindert werden können, wenn die Wiedervereinigung nicht stattgefunden hätte oder zumindest in anderer Weise erfolgt wäre.
Mittagsläuten
Aus heutiger Sicht, wer konnte ahnen, dass die BRD die nächste sozialistische Diktatur in 100 Jahren auf deutschem Boden ist.
Und wer in Ost oder West lebt, darüber wird gewürfelt, oder wie? So'n Quark. Es folgt ein sinnloser Abstract zur Reinwaschung der Westdeutschen. SIE(!) hatten die MACHT und hätten diesen Mist verhindern können. Haben die Politiker in ihrer dümmlichen Arroganz aber nicht. Diese Versager! (Kohl und Schäuble etc. eingeschlossen)
War ja auch gang und gäbe im zweiten deutschen Staat, der SBZ. Mal kurz von Chemnitz nach Rostock oder gar Düsseldorf? Der einzige Wohnsitzwechsel der schnell klappte war von X nach Bautzen II. Tut mir leid, aber Sie sind genau die Kategorie von der ich oben sprach. Und DESHALB haben wir die heutigen Verhältnisse.
Die Mauer ist 1989 gefallen, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist. Und innerhalb der EU besteht Freizügigkeit. Zwischen Polen und Deutschland kann man ja auch beliebig hin und her reisen, ohne dass Polen, das ja auch zum Ostblock gehörte, erst mit Deutschland hätte vereinigt werden müssen. Genau Ihre Einstellung ist die Ursache des Problems, weil bei Ihnen nur die falsche Dichotomie von entweder Wiedervereinigung oder Todesstreifen in den Kopf geht. So war es bei Kohl offenbar auch, der sich nichts anderes vorstellen konnte. Die vernünftige Lösung wäre gewesen, dass Ostdeutschland ein souveräner Staat geblieben wäre auch nach dem Ende des Kalten Kriegs. Und ebenso wie heute Polen oder die Tschechei hätte es ja der EU beitreten können, dann hätten die Bürger die Freizügigkeit der EU genießen können. Es gibt heute keinen ehemaligen Ostblockstaat mehr, der "Republikflucht" bestraft. Die Wiedervereinigung war dazu nicht nötig.
Na gut, also nochmal. Nach ihrem Modell wäre es die Situation vor dem 13.08.1961 mit dem Nachteil, dass die Ossis damals noch glaubten im besseren D zu leben. Allerdings gingen fast alle Fachleute in den Westen. Das war ja auch der Grund für den Mauerbau. Und jetzt glauben Sie, dass die Fachleute OHNE Mauer in der EX-DDR bleiben würden? Sie haben das Prinzip Kapitalismus nicht verstanden. Was glauben Sie warum aktuell viele Könner ihre Koffer packen und aus D abhauen? Die Schweiz lebt damit sehr gut. Wie kommen Sie auf die irrige Idee, dass die Leute dort bleiben wo sie schlechter leben. Selbst die Migranten haben das doch begriffen.
"Mein Modell" ist einfach das von jedem anderen Ostblockstaat nach dem Kalten Krieg. Außer der DDR hat sich keiner mit irgendeinem Staat im Westen vereinigt.
Ein zweiter deutscher Staat hätte eine politische Alternative geboten und hätte eine Konkurrenz geschaffen, die eine bewusste Fehlpolitik, wie wir sie gerade erleben, nicht erlaubt hätte.
Auch die Art der Wiedervereinigung, für die einzig und allein Helmut Kohl die Verantwortung trägt, war kausal für die heutigen Fehlentwicklungen. Formell is das wiedervereinigte Deutschland die Fortsetzung Westdeutschlands, aber faktisch die Ostdeutschlands. Richtig wäre es gewesen, dass sich das deutsche Volk, wie im GG vorgesehen, eine neue Verfassung gibt und einen neuen deutschen Staat gründet. Stattdessen wurde die Hauptstadt in den Osten verlegt, wo sie nahtlos an die totalitären Traditionen der DDR anknüpfte. "Quotenossis" wurden trotz ihrer offensichtlichen Unfähigkeit und fragwürdigen politischen Vergangenheit in die Regierung aufgenommen, um die Inklusivität des wiedervereinigten Deutschlands zu demonstrieren. Doch dadurch kamen lediglich kommunistische Seilschaften erneut an die Macht, wie sie sich dann in Gestalten wie Merkel und Gauck zeigten. Damit war die ehemalige Bundesrepublik nicht nur in Form der Hauptstadt, sondern auch personell zur Nachfolgerin der DDR geworden.
Und während die Ostdeutschen sehr wohl aus eigener Erfahrung diese unselige Wiederkehr des alten Regimes bemerkten, war die Mehrheit der westdeutschen Gutmenschen mit Blindheit geschlagen und ließ sich schlafwandelnd in eine neue kommunistische Diktatur führen.
All dies hätte verhindert werden können, wenn die Wiedervereinigung nicht stattgefunden hätte oder zumindest in anderer Weise erfolgt wäre.
Es folgt ein sinnloser Abstract zur Reinwaschung der Westdeutschen. SIE(!) hatten die MACHT und hätten diesen Mist verhindern können. Haben die Politiker in ihrer dümmlichen Arroganz aber nicht. Diese Versager! (Kohl und Schäuble etc. eingeschlossen)
Genau Ihre Einstellung ist die Ursache des Problems, weil bei Ihnen nur die falsche Dichotomie von entweder Wiedervereinigung oder Todesstreifen in den Kopf geht. So war es bei Kohl offenbar auch, der sich nichts anderes vorstellen konnte.
Die vernünftige Lösung wäre gewesen, dass Ostdeutschland ein souveräner Staat geblieben wäre auch nach dem Ende des Kalten Kriegs. Und ebenso wie heute Polen oder die Tschechei hätte es ja der EU beitreten können, dann hätten die Bürger die Freizügigkeit der EU genießen können. Es gibt heute keinen ehemaligen Ostblockstaat mehr, der "Republikflucht" bestraft. Die Wiedervereinigung war dazu nicht nötig.