Er dauert etwas:
Graf Bobby muss verreisen und fürchtet, seine Freundin, die Mizzi, könnte ihn mit dem Grafen Schmeidl betrügen. Er beauftragt daher den Baron Mucki, während seiner Abwesenheit die beiden nicht aus den Augen zu lassen. Nach seiner Rückkehr stürzt Bobby zu Mucki...

... und fragt atemlos: »No, was war?«

»Hör zu, Bobby«, sagt Mucki ein wenig verlegen, »die ersten Tag war gar nix. Aber am Samstag hat die Mizzi mit dem Graf Schmeidl im Separee vom ›Sacher‹ soupiert. No ja – mindestens zehn Flaschen Champagner haben s’ getrunken.

...

... »Na und …?«

»Ja, und dann sind s’ ausgefahren mit dem Fiaker – ich hinten nach – vor ein kleines Hotel. Da sind s’ ausgestiegen und haben beim Portier ein Zimmer verlangt. EinZimmer.« »Na und … ?«

»Ja, und dann sind s’ halt in das Zimmer gegangen. Ich hint nach und ...

... hab durch das Schlüsselloch geschaut.«

»Na und … ?«

»Ja, und dann haben s’ sich halt ausgezogen.«

»Na und … ?«

»Ja, und dann sind s’ halt mitsammen ins Bett gegangen.«

»Na und … ?«

Ja, und dann ist das Licht ausgegangen und ich hab nix mehr sehen können.«

...

...»O Gott«, sagt Bobby, »immer diese schreckliche Ungewissheit!«

https://twitter.com/juedischewitze/status/1669959393713037313

6 comments

Markus
Ich empfehle Dir Thomas, unter anderem das Theaterstück von Max Frisch " Andorra" . Gibts auch als Buch. Passt ein wenig zu deinem Dialog denn du gepostet hast.
Ich kenn so einen ähnlichen mit einem sprechenden Papagei, der für seinen Herrn über die umtriebige Dame des Hauses berichten soll.
Am Schluß.
"... ja und weiter?"
"Nix und weiter. Da hab ich n' Harten bekommen und bin von der Stange gefallen."
🤣🤣🤣grossartig
Klasse 😂😂🤣🤣! Das bleibt ja bis zum Ende ungewiss 🤔😂😂👍👍
Jürgen Schmidt
Was soll da schon passiert sein
nach 10 Flaschen Champagner 🍾🍾🍾🍾🍾🍾🍾🍾🍾🍾 🙈🙈