Heidi Langer : Im letzten März wurden also über ein Open House Verfahren vom Bundesgesundheitsministerium FFP2-Masken und OP-Masken ohne Ende aufgekauft. Zum Festpreis von 4,50 € je FFP2-Maske und 0,60 € je OP-Maske. Ohne Obergrenze. Von Steuergeldern. Zur Erläuterung: Open House bedeutet im Grunde, dass jeder, der liefern kann, das auch tun darf. Ohne Obergrenze bedeutet, dass jeder Lieferant so viel liefern darf, wie er nur auftreiben kann. Das Ergebnis: So viele Masken, dass die jetzt in irgendwelchen Lagern vor sich hingammeln und dort gigantische Lagerkosten verursachen, ebenfalls zu Lasten des Steuerzahlers.
Jetzt, 10 Monate später, kommt ein Herr Söder daher und verhängt eine FFP2-Maskenpflicht für Bayern, und es bedarf dennoch des Drucks der Linken, dass wenigstens an Sozialleistungsabhängige je 5 dieser Masken ausgegeben werden sollen. Die anderen von dieser Maßnahme Betroffenen sollen diese bereits von ihren Steuergeldern angeschafften Utensilien allerdings nicht erhalten, sondern nun gefälligst ein zweites Mal finanzieren, indem sie sie im Einzelhandel kaufen. Vermutlich idealerweise aus der Produktion der Ehefrau des Verhängers dieser FFP2-Maskenpflicht.