In der letzten Ausgabe des Freilich-Magazins habe ich einen ausführlichen Artikel über das Versagen der „Deradikalisierungsindustrie“ in Österreich geschrieben. Der Anschlag in Wien durch Kujtim F. der selbst von besagter Deradikalisierungsstelle betreut wurde hat uns das verdeutlicht jedoch liegen die Probleme viel tiefer.

„Den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, hilft uns langfristig nicht weiter. Diese scheinbar „Deradikalisierten“ bleiben weiterhin ein Risiko und ein nicht integrierter Teil der Gesellschaft. Die vielen Pannen rund um den Terroranschlag in Wien wären eigentlich ein hervorragender Anlass gewesen, das bisherige System völlig umzukrempeln, indem man die Zusammenarbeit mit „DERAD“, aber auch mit noch viel zweifelhafteren Partnern wie der IGGÖ komplett stilllegt und eigene Strukturen schafft.“

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5 comments

Bettina
Danke für Ihre Arbeit!
Kann man denn jemanden überhaupt deradikalisieren? Ich persönlich bin da sehr skeptisch.
Etwas anderes wäre es, Hilfe beim Ausstieg zu leisten und zu unterstützen. Aber deradikalisieren?
"Du kannst sie nicht alle retten"
Irfan
Ja kann man aber einen von hundert...
Also do eher nicht. Einer von hundert ist fast schon eine Ausnahme )