Vor 89 Jahren, am 18. Februar 1932, starb der letzte (regierende) König Sachsens. Im Gegensatz zu den heutigen Politikern war Friedrich August III. ein beliebter Herrscher. Bei seiner Beerdigung in Dresden erwiesen ihm über eine halbe Million Menschen die letzte Ehre. Verglichen mit den heutigen Politikern ist es unvorstellbar, welche Popularität der Monarch besessen hat. Es drängt sich die Frage auf, ob nach rund 1000 Jahren, in denen die Wettiner Sachsen prägten, ehe ihnen auf fragwürdige Weise der politische Einfluss genommen wurde, moderne Formen der Monarchie, wie sie etwa in Liechtenstein oder Schweden praktiziert werden, möglich sind - als Korrektiv zur parlamentarischen Politik, deren Vertreter das Volk zumeist als Stimmvieh betrachten und sich längst von diesem entfernt haben. Sicherlich, monarchistische Strömungen sind in Deutschland derzeit etwas aus der Mode gekommen. Aber: Woher sollte der Denkanstoß sonst kommen, wenn nicht von uns Sachsen?!
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