Доброе утро. Еврозона 11:00-12:00 на Вести ФМ.
Пару тем успеем.

24 comments

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Ксения
Доброе утро всем! Север Испании ждёт любимую программу!!!
Andrei S
Доброго дня из Ирландии! Всегда слушаем. !
Беларусь в ожидании! А почему урезали время эфира?
Olga
Кёльн Германия, как всегда ждём.
Гамбург слушает.
Всем привет!
Сегодня дома.
Жду брата.
Варим уху и шашлык.
Сергей Горелышев
Алкоголь не является "Вредным" товаром!:)
Сергей Горелышев
Сергей Горелышев
Алкоголь не является "Вредным" товаром!:)
Реплика от врача психиатра, психиатра-нарколога, врача психотерапевта (с более, чем 40 летним стажем)
Руслан Джаватов
С самыми добрыми пожеланиями всем участникам Еврозоны из Казани. Владимир Владимирович, не можем найти вас в Максе... Подскажите как это сделать
Владимир здравствуйте! Когда восстановят Вашу передачу в прежнем объеме? Невозможно в одну уместить все.!
Elena
Wer hätte das gedacht, dass die Zeit noch einmal so brenzlig wird?», fragte Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag am 24. April 2026 am Institut für Schwei-zer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern. Der frühere Präsident des ifo-Instituts knüpfte direkt an seinen Vortrag vom Vorjahr an – und führte die Analyse weiter. Damals hat-te er gezeigt, warum Trumps Zollpolitik in Wirklichkeit ein finanzielles Druckinstrument ist. Heute ist die Lage noch ernster: Die USA geben inzwischen mehr für ihren Schuldendienst aus als für ihre Verteidigung. Grönland, Venezuela, Ukraine – alles Deals zur Vermögensbe-schaffung eines überschuldeten Landes. Europa komme in diesem Kalkül schlicht nicht vor. Trump respektiere Russland und China – aber die Europäer nicht.
Der eigentliche Kern des Abends war die Frage, was Europa nun tun soll – und warum es so lange gezögert hat. Dazu zeichnete Sinn eine wenig bekannte Geschichtsstunde nach: Hel-mut Kohl habe die D-Mark nicht aus Überzeugung geopfert, sondern als Preis für ein militäri-sches Schutzbündnis mit Frankreich. Was er wollte, war die Verteidigungsunion. Was er be-kam, war den Euro. Mitterrand habe die Asymmetrie der Verhandlungen meisterhaft ausge-nutzt – und damit eine Chance verspielt, die Europa bis heute nicht zurückgewonnen hat. Die EU könne keine Kriege führen, ihr Entscheidungsapparat sei für den Ernstfall schlicht unge-eignet. Was Macron nun als Antwort vorschlage – Eurobonds zur Finanzierung nationaler Aufrüstung –, wiederhole den alten Fehler: Geld vergemeinschaften, Armeen getrennt lassen.

Sinns Gegenentwurf ist eine European Defense Federation – zusammengelegte Streitkräfte, ein gemeinsames Oberkommando, eine von der EU unabhängige Entscheidungsinstitution analog zur EZB, eingebettet in die NATO. Die Zusammenlegung koste keinen einzigen Euro. Im Gegenteil: Der Wegfall von Doppelstrukturen allein wäre eine gewaltige Kosteneinsparung. Und die entscheidende Wirkung wäre sofort da – Abschreckung – noch bevor ein einziges neues Waffensystem entwickelt wäre.

https://youtu.be/iCcs-QhK5xk?si=AgeCcQYFv0846-zQ
Elena
«Die Weimarer Republik ist nicht an einem einzigen Tag gescheitert. Sie wurde über Jahre ausgehöhlt, bevor sie fiel», sagte Prof. Dr. Jörn Leonhard von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau in seinem Vortrag am 16. April 2026 am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern. Der Historiker für neuere und neueste Geschichte warnte davor, den Niedergang der Demokratien der Zwischenkriegszeit als unausweichliches Schicksal zu betrachten. Vielmehr zeige der historische Vergleich, dass Demokratien nicht an ihren Feinden allein zugrunde gingen – sondern daran, dass ihre eigenen Träger den Glauben an sie verloren.
Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Frage, weshalb die nach 1918 neu entstandenen Demokratien in Europa so rasch unter Druck gerieten. Der scheinbare Siegeszug der Massendemokratie nach dem Ersten Weltkrieg sei von Beginn an fragil gewesen, erklärte Leonhard. Die neuen Republiken hätten unter einer doppelten Last gestanden: einerseits die enormen sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen der Nachkriegszeit, andererseits ein tiefes Misstrauen gegenüber parlamentarischen Institutionen, die vielen Zeitgenossen als ineffizient, korrupt und orientierungslos erschienen. Demokratie sei in dieser Phase nicht als Errungenschaft erlebt worden, sondern als aufgezwungenes Provisorium.
Entscheidend für den Fortbestand oder den Zusammenbruch demokratischer Systeme sei letztlich die Fähigkeit zum Kompromiss gewesen, betonte Leonhard. Länder wie Grossbritannien und die skandinavischen Staaten hätten gerade deshalb überlebt, weil ihre politischen Kulturen über eingespielte Praktiken des Ausgleichs verfügten. Wo diese fehlten – wie in Deutschland, Italien oder Polen –, habe sich die Krise zur Staatskrise ausgeweitet. Demokratie sei, wie der französische Staatstheoretiker Alexis de Tocqueville im 19. Jahrhundert erkannte, keine blosse Verfassungsform, sondern eine im Alltag verankerte Haltung und Gewohnheit. Gehe dieses Fundament verloren, nützten auch die besten Institutionen wenig.

https://youtu.be/4Sv_WvrnKJ0?si=RMR3rAetJN8O_9Lm
Elena
Европа: подготовка к войне с РФ на всех уровнях
Dr Ulrike Guerlot


https://youtu.be/c8ylh4Gqc1M?si=kWNQFMYgJiY4yeoN
Асипенко Алексей
Всем доброго дня! Миру - МИР !!! Владимиру спасибо за отличную , важную работу ! А регуляторам количества эфира Еврозоны - моё презрение и даже ненависть !
Слушала в записи.🇧🇻
ольга ольга
Люба Отдых Венгрия
Мало 1 часа (
Очень мало(
Valentin
Владимир, пожалуйста выкладывайте запись эфира у себя на странице.
Не всегда получается слушать утром.
До сих пор не понял сути урезания эфира. Владимир Владимирович когда 2 часа было кое-как успевал осветить ряд тем, а теперь что?