Wenn Ihr die Möglichkeit habt, bitte unterstützt auch Ihr Tierschutzvereine bei Euch vor Ort, denn dann seht Ihr, wie und wo Eure Hilfe eingesetzt wird.
Dies kann durch freiwillige Aufgaben im Verein geschehen oder mit Sach- und Geldspenden. Man kann z.B., wenn man für sich oder sein eigenes Haustier einkauft, auch an die armen Tiere im Tierheim denken und dann einfach ein paar Dosen mehr Futter einkaufen und bei dem jeweiligen Verein abgeben.
Hab früher selbst dort gearbeitet. Hier mal etwas, das ich heute in ner Mail bekommen habe. Etwas off topic, unterschreibe ich aber eine Million mal.
„
Tierwohl
Ich kann dieses Wort nicht mehr hören, es regt mich auf, es ist Ausdruck purer Heuchelei. Die Bundesbilligwurstministerin tut so, als würde sie „Tierwohl“ interessieren. Verschiedenste Verbraucherschutzorganisationen wie etwa Foodwatch und Umweltschutzverbände wie Greenpeace setzen sich für „Tierwohl“ ein, es wird an Siegeln gearbeitet, an Ampelsystemen, und Tierrechtsorganisationen mischen bei all dem auch mit, decken die schlimmsten Auswüchse der (Massen-)Tierhaltung auf, prangern die Halter an, appellieren an Konsument*innen. Mein ganz persönliches Problem: Ich nehme das alles maximal noch zur Kenntnis, aber unterzeichne keine Petition mehr für irgendeine .„Tierwohl“-Ampel, für „artgerechtere“ Haltung, und habe keine Lust mehr darauf, die x-te Enthüllung von katastrophalen Zuständen in irgendeinem Kuh-, Hühner- oder Schweinestall weiterzuverbreiten. Artgerecht ist nur die Freiheit, wir vegan lebende Menschen wissen das. Biolandwirte mögen ja netter sein zu ihren Tieren, aber sind auf erschreckende Weise unfähig zu erkennen, wie falsch ihr Tun ist: Nein, auch nach einem schöneren Leben haben die Wärter der Bio-Gefängnisse nicht das Recht, das Leben ihrer Insassen zu beenden. Ihr kommerzielles Interesse ist die einzige Motivation, auch wenn der Lebensweg der Tiere von weniger Grausamkeit geprägt ist und mancher Landwirt beim Verladen für den Weg in den Schlachthof bei seiner Lieblingskuh feuchte Augen bekommt.„Dann tu’s halt nicht!“, möchte man da laut rufen.Gefühlt etwas hochnäsig und arrogant sitze ich also da und weiß, dass ich an all dem seit meiner Entscheidung für eine vegane Lebensweise keinen Anteil mehr habe. Nein, ich will nicht für mehr „Tierwohl“ eintreten, für nettere Ställe, für angenehmere Transporte, stressfreiere Schlachtung. Weil das alles falsch ist! Weil: Artgerecht ist nur die Freiheit! Und ich ahne doch, dass meine persönliche Genervtheit, mein Unwillen, mich für das Falsche („Tierwohl“) ins Zeug zu legen, egoistische Züge hat – und weiß insgeheim, ich komme aus der Nummer mit simpler Verweigerung nicht raus. Und solange es die gegenwärtige Form der Tierausbeutung noch gibt, solange wird es Bedarf geben für Lebenshöfe wie Butenland, denen wir diesmal – stellvertretend für alle Lebenshöfe – unsere Titelgeschichte gewidmet haben. Sofern noch nicht geschehen: schaut euch den Film an, denn danach wusste ich wieder, warum ich vegan lebe – und warum das mit dem „Tierwohl“ eine Lüge der Agrarindustrie ist.“ Joachim Hiller
Etwas off topic, unterschreibe ich aber eine Million mal.
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Tierwohl
Ich kann dieses Wort nicht mehr hören, es regt mich auf, es ist Ausdruck purer Heuchelei. Die Bundesbilligwurstministerin tut so, als würde sie „Tierwohl“ interessieren. Verschiedenste Verbraucherschutzorganisationen wie etwa Foodwatch und Umweltschutzverbände wie Greenpeace setzen sich für „Tierwohl“ ein, es wird an Siegeln gearbeitet, an Ampelsystemen, und Tierrechtsorganisationen mischen bei all dem auch mit, decken die schlimmsten Auswüchse der (Massen-)Tierhaltung auf, prangern die Halter an, appellieren an Konsument*innen.
Mein ganz persönliches Problem: Ich nehme das alles maximal noch zur Kenntnis, aber unterzeichne keine Petition mehr für irgendeine .„Tierwohl“-Ampel, für „artgerechtere“ Haltung, und habe keine Lust mehr darauf, die x-te Enthüllung von katastrophalen Zuständen in irgendeinem Kuh-, Hühner- oder Schweinestall weiterzuverbreiten. Artgerecht ist nur die Freiheit, wir vegan lebende Menschen wissen das. Biolandwirte mögen ja netter sein zu ihren Tieren, aber sind auf erschreckende Weise unfähig zu erkennen, wie falsch ihr Tun ist: Nein, auch nach einem schöneren Leben haben die Wärter der Bio-Gefängnisse nicht das Recht, das Leben ihrer Insassen zu beenden. Ihr kommerzielles Interesse ist die einzige Motivation, auch wenn der Lebensweg der Tiere von weniger Grausamkeit geprägt ist und mancher Landwirt beim Verladen für den Weg in den Schlachthof bei seiner Lieblingskuh feuchte Augen bekommt.„Dann tu’s halt nicht!“, möchte man da laut rufen.Gefühlt etwas hochnäsig und arrogant sitze ich also da und weiß, dass ich an all dem seit meiner Entscheidung für eine vegane Lebensweise keinen Anteil mehr habe. Nein, ich will nicht für mehr „Tierwohl“ eintreten, für nettere Ställe, für angenehmere Transporte, stressfreiere Schlachtung. Weil das alles falsch ist! Weil: Artgerecht ist nur die Freiheit!
Und ich ahne doch, dass meine persönliche Genervtheit, mein Unwillen, mich für das Falsche („Tierwohl“) ins Zeug zu legen, egoistische Züge hat – und weiß insgeheim, ich komme aus der Nummer mit simpler Verweigerung nicht raus.
Und solange es die gegenwärtige Form der Tierausbeutung noch gibt, solange wird es Bedarf geben für Lebenshöfe wie Butenland, denen wir diesmal – stellvertretend für alle Lebenshöfe – unsere Titelgeschichte gewidmet haben. Sofern noch nicht geschehen: schaut euch den Film an, denn danach wusste ich wieder, warum ich vegan lebe – und warum das mit dem „Tierwohl“ eine Lüge der Agrarindustrie ist.“
Joachim Hiller