Warum das patriotische Lager bei Wahlen strategischer denken muss: Ein lesenswerter Artikel von EinProzent!

Das Bürgernetzwerk EinProzent, was u.a. seit vielen Jahren Wahlbeobachtungen koordiniert, hat sich mit den Wahlbeeinflussungs-Kampagnen linker Netzwerke wie Campact auseinandergesetzt und dabei auch aufgegriffen, welche Schwächen im patriotischen Lager bestehen. Zur Sprache kommt dabei u.a. der unnötige Einzug der Linkspartei in den sächsischen Landtag, der mit etwas strategischem Geschick verhindert hätte werden können.

Dazu heißt es:

Für die Landtagswahl in Sachsen lag ein strategischer Vorschlag auf dem Tisch. Aus den Reihen der Freien Sachsen kam der Hinweis, wie man durch die Aufstellung von Direktkandidaten den Wiedereinzug der Linken in den Landtag hätte verhindern können. Ohne die Linke im Landtag hätte die sächsische AfD eine Sperrminorität erreichen können. Damit hätte man nicht nur den linksextremen Strukturen in Connewitz geschadet, sondern auch ein zentrales Wahlziel erreicht. Leider war die sächsische AfD-Führung nicht bereit, solche strategischen Überlegungen in Betracht zu ziehen, und hielt am bisherigen Kurs fest, wie eine Pressekonferenz mit dem Landes- und Fraktionschef Jörg Urban verdeutlicht – hier ab Minute 2:30. Durch diese Untätigkeit ist die AfD in Sachsen paradoxerweise zum größten Unterstützer linker bis linksextremer Strukturen im Freistaat geworden.

Hier ist der Artikel von EinProzent zu finden: https://www.einprozent.de/blog/recherche/ostwahlen-fazit-und-gegenstrategien/3223

Für die Zukunft sollte daraus gelernt werden, die nächste Gelegenheit wird es zur Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Leipzig II geben, den zuletzt Linkspartei-Politiker Sören Pellmann per Direktmandat gewann und dadurch der Linken den Bundestagseinzug in Fraktionsstärke sicherte. Ganz gleich, wer diesen Kreis dieses Mal gewinnt: Die Linke darf es nicht sein, das wäre der sichere KO für die Partei, die damit aus dem Bundestag fliegen würde. Also Sachsen-AfD, nicht nochmal versemmeln und Linke unnötig stärken.

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4 comments

Die AFD in Sachsen glaubt, allein kämpfen zu können und agiert sehr überheblich. Die Bündelung gleicher Interessen mit anderen Parteien wäre oberstes Gebot gewesen. Im politischen Machtkampf durchgefallen.
Vielleicht ist das genau die Aufgabe der AfD.
Hans-Jürgen Bernauer
Die sächsische AfD Spitze also Jörg Urban und Jan Zwerg ist nicht an einer Machtübernahme interessiert. Ganz im Gegensatz zu Thüringen.
Leute, lasst doch mal dieses ewige Gesabbel wer wen wählt. Überlegt euch doch nur mal für 5 min was mit den Briefwahlunterlagen passiert, nachdem.sie abgeschickt wurden. Sie gehen in Briefverteilzentren. Wer hat 4 Wochen lang ungehinderten Zugang und Zugriff auf die Wahlunterlagen? Richtig. Der Wähler nicht und auch kein Wahlbeobachter. Falls ihr was ändern wollt, fangt dort an. Was ist das denn für eine Wahl, wo 4 Wochen lang keine Aufsicht des Souveräns herrscht? Fazit: Was immer auch ausgezählt wird, ist keinesfalls das Wahlergebnis.