Herrlich, wie der Mainstream verzweifelt versucht, uns die Deppenmaske weiterhin schmackhaft zu machen
Eine zutiefst verunsicherte Frau schreibt in der ZEIT:
Der Mund-Nasen-Schutz hat einige Situationen des Soziallebens sehr viel angenehmer gemacht. Etwa die des Muss-ich-jetzt-grüßen-oder-nicht-Konflikts.
Trägt man etwa im Bus Maske und Kapuze, womöglich noch Sonnenbrille und Kopfhörer, fühlt man sich fast so privat, als sei man im eigenen Auto unterwegs.Als Frau profitiert man außerdem davon, dass wildfremde Menschen einen nun nicht dazu auffordern, doch mal zu lächeln …
Gleiches gilt umgekehrt. Dieses schlechte Gefühl, wenn man selbst nicht beachtet wird, diese Selbstzweifel, die aufkommen, wenn einen die Oberchefin im Flur nicht grüßt – lässt sich alles wegbügeln: Ich bin gar nicht unwichtig, unter der Maske erkennt sie mich bloß nicht.Mädel, Du bist mit Dir so gar nicht im Reinen, da hilft auch keine Maske mehr. Ich empfehle eine Psychotherapie.
QuelleFolgt mir bitte auf: 1984 – Das Magazin