Schließung des Congress-Hotels straft Verwaltung und Lokalpolitik der Lüge!Was haben uns Oberbürgermeister Sven Schulze und Co nicht alles im letzten Jahr erzählt: Die Kulturhauptstadt wäre ein riesiger Erfolg, die Auslastung der Hotels hoch. Dazu wurden Zahlen serviert, die niemand nachprüfen kann. Und dann der Schock: Wenige Tage nach Ende des Kulturhauptstadtjahres schließt das bekannteste Hotel der Stadt. Der Aufschrei ist groß, die gleichen Politiker jammern, wie das nur sein könne.
Und jetzt einmal zum mitdenken: Eine Firma, die angeblich im Kulturhauptstadtjahr von der riesigen Nachfrage profitiert und sich vor Arbeit kaum retten kann, macht einen gut laufenden Betrieb einfach so, direkt danach, zu? Statt den Schwung mitzunehmen? Nein, das ist natürlich nicht nur unlogisch, sondern glatter Unsinn.
Die Wahrheit: Schon im Kulturhauptstadtjahr blieben die Buchungszahlen weit unter den Erwartungen. Das durfte aber nicht gesagt werden, um den staatlich verordneten Erfolg, den das Prestigeprojekt unbedingt mit sich bringen musste, nicht zu gefährden. Jetzt, wo das ganze Spektakel vorbei ist, bricht dann auch die Fassade zusammen. Die Schließung des Congress-Hotels ist erst der Anfang.
Zu betonen ist hierbei: Außer PRO CHEMNITZ / Freie Sachsen haben sich ALLE Parteien im Stadtrat, von Linken und Grünen über SPD und CDU bis zur AfD - hinter die Kulturhauptstadt gestellt. Wir waren die einzigen, die vor den unkalkulierbaren finanziellen Risiken gewarnt haben. Unser Antrag im Frühjahr 2024, endlich die Notbremse zu ziehen und das Projekt in letzter Minute zu stoppen, erhielt leider ausschließlich unsere eigenen Stimmen. Von den anderen soll sich deshalb bitte niemand beschweren, sondern dazu stehen, mit der Entscheidung für die Kulturhauptstadt gehörig in die Hose gegriffen zu haben.
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