Massenhafte OWI-Anzeigen nach Bürgerprotesten in Dresden – Das solltet Ihr wissen!

Es waren beeindruckende Massenproteste, die durch Dresdens Straßen zogen. Doch für die Coronaregierung sind diese Bilder eine Provokation und noch am Nachmittag wurde zum Gegenschlag ausgeholt: Über 1000 Demonstranten wurden festgesetzt und mit Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen überzogen, im Nachgang könnte die Zahl weiter steigen. Was fies ist, steht rechtlich auf wackeligen Füßen, wie zuletzt z.B. das Weimarer Urteil unterstrich. Ganz abgesehen davon, dass in jedem konkreten Einzelfall ein Fehlverhalten bewiesen werden muss. Deshalb gilt: Der beste Umgang mit solchen Schikanen ist eine entspannte Herangehensweise!

Vermutlich erhaltet Ihr in den nächsten Wochen (oder Monaten, je nachdem, wie die Kapazitäten der Stadt Dresden sind) einen Anhörungsbogen mit der Aufforderung zu einer Aussage. Ihr müsst darauf nur eure persönlichen Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum und Geburtsort) mitteilen. Kein Wort zum Vorwurf selber! Es kann schon in diesem Stadium ein Anwalt herbeigezogen werden, um z.B. Akteneinsicht zu nehmen. Einige Zeit später folgt dann ein Bußgeldbescheid, gegen den Ihr binnen zwei Wochen Widerspruch einlegen müsst, damit die Strafe nicht rechtskräftig wird. Ein Musterwiderspruch gegen solche Bescheide ist hier zu finden: https://freie-sachsen.info/2021/owi-muster-widerspruch/ Schickt diesen unbedingt per Prio oder Einschreiben, um einen Sendungsnachweis zu haben. Eine Begründung des Einspruches kann erfolgen, die Behörden verwerfen diese aber erfahrungsgemäß ohnehin in 99,99% der Fälle. Von daher ist es ratsamer, Angaben erst bei Gericht zu machen.

Monate – oder sogar Jahre – später kommt es dann zu einer Verhandlung. Bis dahin empfiehlt es sich, einen Anwalt kontaktiert zu haben. Wir arbeiten daran, euch zeitnah eine Liste mit Anwälten aus Sachsen zur Verfügung zu stellen, die Erfahrungen im Umgang mit Corona-Ordnungswidrigkeiten haben und auf solche Fälle spezialisiert sind.

Wenn euch Straftaten vorgeworfen werden, nehmt bitte unverzüglich Kontakt zu einem Anwalt auf. Gerade bei Polizeiübergriffen kommt es immer wieder zu willkürlichen Anzeigen, um das Fehlverhalten der Beamten zu vertuschen. Gegen solche fiesen Maschen hilft es nur, sich von Beginn an juristisch zu wehren.

Über weitere Möglichkeiten, sich gegen die Schikanen vom 13. März zu wehren (Strafanzeigen, Verwaltungsklagen usw.) informieren wir demnächst!

Folgt den FREIEN SACHSEN für weitere Informationen: Wir vernetzen die politische Opposition im Freistaat! http://t.me/freiesachsen

51 comments

wehrt euch !
Ich mache von meinen Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch.Schliesslich müssen die Euch das nachweisen...
Der Widerspruch ist mager und ein etwas dürftiger Text. Würde ich nicht verwenden.
Ni St.
Ich werde auch nix dazu sagen... schließlich müssen sie es mir nachweisen können...
Vielen Dank!
Nach dem Vorfall gestern brauch ich dringend solche Tips! Gott segne euch für euren Mut und euer Engagement!
Sehr gut, dass ihr die Leute jetzt nicht allein lasst. Bravo.
Rainer Schacht
Provokateur!!
Dann hilf und provoziere nicht! 🖐
💔
Neuzeit
Wo gibt es hier freihe Richter? Die Tips und Hilfestellungen kenn ich schon seid 2015. Du wirst wieder nur beschäftigt und die Energie wird dir abgesaugt. Nochmal, dieser Verwaltung muss gekündigt werden. Suveränität, Freiheit, Volkswohlfahrt , Friedensvertrag usw. sind für alle Parteien nur eine schreckliche Vorstellung. Mfg
Siegen lernen, heißt strategisch denken! Bessere Vernetzung vorab und dann Aufteilung in zwei Gruppen. Frauen, Kinder, Ältere bilden erst einmal die DEMO. Diese Gruppe soll als solche erkennbar sein. Erfolgt dann eine Kesselbildung durch die Söldner, stößt der zweite (nicht als Demo - Teilnehmer erkennbare) Teil der Demonstranten dazu! Dieser zweite Teil sollte aus waschechten Mannsbildern bestehen, die keine Furcht vor Handarbeit haben. Friedlich ja, daß Recht auf Gegenwehr bleibt aber unberührt!
Strafanzeige gegen jeden (!) einzelnen Polizisten der einen genötigt hat, den Kessel zu verlassen. Sollte theoretisch auf dem Bescheid stehen, falls man vergessen hat, sich den Dienstausweis zeigen zu lassen. Verbunden am besten mit Dienstaufsichtsbeschwerde. Prüfen ob erkennungsdienstliche Erfassung rechtswidrig ist. Normalerweise dürfen sie nur Ausweiskontrolle machen. Aufforderung zur sofortigen Löschung, falls doch erfolgt, dann unter Androhung privater Inhaftungsnahme des Erfassers inkl des Vorgesetzten. Wenn das nicht hilft und ein Richter kein Einsehen hat (Parteinahme, Verletzung Neutralität) dann Befangenheit beantragen. Letzteres wird oft abgelehnt aber bewirkr dennoch kleine Wunder, da es dann in der Akte steht. Je mehr Anträge umso größer das "Wunder". Ein Anwalt hat meist auf das Prozedere wenig Lust, da er damit kaum was verdient und er dafür sich nicht "beliebt" macht.
Ersteres kann man auch online machen. Viel Erfolg
Neuzeit
Wo gibt es hier freihe Richter? Die Tips und Hilfestellungen kenn ich schon seid 2015. Du wirst wieder nur beschäftigt und die Energie wird dir abgesaugt. Nochmal, dieser Verwaltung muss gekündigt werden. Suveränität, Freiheit, Volkswohlfahrt , Friedensvertrag usw. sind für alle Parteien nur eine schreckliche Vorstellung. Mfg
Na vereinzelt gibt es sie, wie zb in Stuttgart. Dort hat ein Amtsrichter dazu aufgerufen, gegen Bußgelder prinzipiell Rechtsmittel einzulegen. Der Trend ist vielversprechend : über 10 000 Klagen bundesweit blockieren Verwaltung und Justiz. Auch eine Möglichkeit mit friedlichen Mitteln effizient diesen Unrechtsstaat lahm zu legen! Eines ist sicher : unser Mut und unsere Solidarität müssen wachsen!
Show next 38 comments